
Fields-Medaillenträger: ChatGPT 5.5 Pro löst offene Zahlentheorie-Probleme in unter zwei Stunden
Der Mathematiker Timothy Gowers, Träger der Fields-Medaille, testete ChatGPT 5.5 Pro an offenen Problemen der Zahlentheorie – einem Bereich, der als besonders anspruchsvoll gilt und bislang als weit außerhalb der Reichweite von KI-Systemen. Das Modell gelang es, eine Exponentialschranke auf eine Polynomialschranke zu verbessern, und das in unter einer Stunde autonomer Arbeit ohne jede menschliche Intervention. Ein am Experiment beteiligter MIT-Forscher bezeichnete die zentrale Idee dahinter als „völlig originell". Gowers zieht daraus eine weitreichende Schlussfolgerung: Der Standard für bedeutsame mathematische Beiträge sei nun, etwas zu beweisen, das LLMs nicht leisten können. Das Experiment dauerte insgesamt unter zwei Stunden und lieferte laut Gowers Ergebnisse auf PhD-Niveau. Der Vorfall reiht sich in eine wachsende Zahl von Berichten ein, nach denen frontier-Modelle der neuen Generation in formaler Mathematik und Grundlagenforschung qualitativ neue Fähigkeiten zeigen.
- Timothy Gowers ist Träger der Fields-Medaille, der höchsten Auszeichnung in der Mathematik.
- ChatGPT 5.5 Pro verbesserte eine Exponentialschranke zu einer Polynomialschranke – ein qualitativer Sprung in der Zahlentheorie.
- Ein MIT-Forscher, der am Experiment beteiligt war, nannte die Kernidee des Modells 'completely original'.
- Das gesamte Experiment dauerte unter zwei Stunden, ohne jegliche menschliche Hilfestellung.
- Gowers' Fazit: Die neue Messlatte für Mathematiker ist, etwas zu beweisen, das LLMs nicht können.
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