
Pentagon plant 54-Milliarden-Dollar-Investition in Drohnen-Technologie
Der Haushaltsantrag des US-Verteidigungsministeriums für das Fiskaljahr 2027 sieht insgesamt 53,6 Milliarden Dollar für Drohnen- und autonome Kriegsführungstechnologien vor – gebündelt unter der Defense Autonomous Warfare Group (DAWG), die Ende 2025 gegründet wurde und im laufenden Fiskaljahr 2026 noch lediglich rund 226 Millionen Dollar erhalten hatte. Zusätzlich sollen 20,6 Milliarden Dollar in sogenannte One-Way-Angriffsdrohen sowie in Drohnenflugzeuge des Air-Force-Programms Collaborative Combat Aircraft fließen, das unbemannte Begleitflugzeuge für Kampfpiloten entwickelt. Damit übersteigt allein der Drohnenanteil die gesamten Verteidigungsbudgets von Ländern wie der Ukraine, Südkorea und Israel und würde unter den Top 10 der weltweiten Militärausgaben rangieren. Pentagon-Sprecher Jules Hurst betonte, dass die überwiegende Mehrheit der Mittel in bereits existierende Systeme und Technologien fließen soll – der Aufbau der Rüstungsindustrie wird separat finanziert. Hintergrund ist der rasante Wandel der Drohnenkriegsführung, den vor allem der Russland-Ukraine-Krieg deutlich gemacht hat: Billige Quadkopter und Einwegdrohnen wie die iranische Shahed – mit Herstellungskosten ab 20.000 Dollar – haben gezeigt, wie leicht Luftabwehrsysteme überwältigt werden können. Lt. Gen. Steven Whitney vom Joint Chiefs of Staff verwies darauf, dass technologische Innovationen im aktuellen Kriegsumfeld binnen Wochen statt der üblichen Jahre zyklisch werden. Der Gesamthaushaltsentwurf von 1,5 Billionen Dollar für das US-Militär würde laut Reuters den größten jährlichen Anstieg der Verteidigung
- Das DAWG-Budget würde von ~226 Mio. Dollar (FY2026) auf 53,6 Mrd. Dollar (FY2027) steigen – eine Verzehnfachung um den Faktor ~237.
- Die 20,6 Mrd. Dollar für das Collaborative Combat Aircraft-Programm umfassen auch die Boeing MQ-25, eine Tankdrohne der US Navy für trägergestützte Kampfflugzeuge.
- Die USA haben laut Artikel eine eigene Version der iranischen Shahed-Drohne nachgebaut (Reverse Engineering), um vom Niedrigkosten-Konzept zu profitieren.
- Pentagon-Vertreter Jules Hurst führt die DAWG-Rolle als 'Pathfinder' aus: Firmen werden live getestet und erhalten Echtzeit-Feedback zu Autonomie-Orchestrierungs-Tools.
- Ein eigener Drohnen-Truppenteil analog zur Space Force ist laut Pentagon nicht geplant – die Mittel werden über bestehende Teilstreitkräfte verwaltet.
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Der Haushaltsantrag des US-Verteidigungsministeriums für das Fiskaljahr 2027 sieht insgesamt 53,6 Milliarden Dollar für Drohnen- und autonome Kriegsführungstechnologien vor – gebündelt unter der Defense Autonomous Warfare Group (DAWG), die Ende 2025 gegründet wurde und im laufenden Fiskaljahr 2026 noch lediglich rund 226 Millionen Dollar erhalten hatte. Zusätzlich sollen 20,6 Milliarden Dollar in sogenannte One-Way-Angriffsdrohen sowie in Drohnenflugzeuge des Air-Force-Programms Collaborative Combat Aircraft fließen, das unbemannte Begleitflugzeuge für Kampfpiloten entwickelt. Damit übersteigt allein der Drohnenanteil die gesamten Verteidigungsbudgets von Ländern wie der Ukraine, Südkorea und Israel und würde unter den Top 10 der weltweiten Militärausgaben rangieren. Pentagon-Sprecher Jules Hurst betonte, dass die überwiegende Mehrheit der Mittel in bereits existierende Systeme und Technologien fließen soll – der Aufbau der Rüstungsindustrie wird separat finanziert. Hintergrund ist der rasante Wandel der Drohnenkriegsführung, den vor allem der Russland-Ukraine-Krieg deutlich gemacht hat: Billige Quadkopter und Einwegdrohnen wie die iranische Shahed – mit Herstellungskosten ab 20.000 Dollar – haben gezeigt, wie leicht Luftabwehrsysteme überwältigt werden können. Lt. Gen. Steven Whitney vom Joint Chiefs of Staff verwies darauf, dass technologische Innovationen im aktuellen Kriegsumfeld binnen Wochen statt der üblichen Jahre zyklisch werden. Der Gesamthaushaltsentwurf von 1,5 Billionen Dollar für das US-Militär würde laut Reuters den größten jährlichen Anstieg der Verteidigung
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