OpenAI erklärt ChatGPT-Trainingsdaten und Privacy-Kontrollen
OpenAI hat einen öffentlichen Leitfaden veröffentlicht, der erklärt, wie ChatGPT-Modelle trainiert werden und welche Datenschutzmechanismen dabei greifen. Trainingsdaten stammen aus drei Quellen: öffentlich zugänglichen Inhalten, Partnerschaftsdaten und von Nutzern generierten Konversationen – letztere nur, wenn die Einstellung „Improve the model for everyone" aktiv ist. Als zentrales Schutzinstrument setzt OpenAI den hauseigenen Privacy Filter ein, der persönliche Informationen in Texten identifiziert und maskiert. Laut OpenAI übertrifft er dabei alle vergleichbaren Tools und wird an mehreren Stellen im Trainingsprozess eingesetzt. Der Filter ist zudem kostenfrei für externe Entwickler verfügbar. Nutzer können die Modellverbesserung in den Einstellungen unter „Data Controls" deaktivieren; dann fließen neue Gespräche nicht ins Training ein. Alternativ steht der „Temporary Chat"-Modus bereit, bei dem Chats weder gespeichert noch für Training genutzt werden. Konversationen werden aus Sicherheitsgründen 30 Tage aufbewahrt und dann gelöscht. OpenAI betont außerdem, dass ChatGPT darauf ausgelegt ist, Anfragen nach privaten Informationen abzulehnen, räumt jedoch ein, dass dabei Fehler passieren können. Der Beitrag enthält auch einen vollständigen französischen Abschnitt, was auf regulatorische Anforderungen in Kanada hinweist.
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