srt2speech: Offline-Tool für mehrsprachige SRT-Vertonung mit Voice Cloning
srt2speech entstand aus einem konkreten persönlichen Bedarf: Der Entwickler /u/Charming-Author4877 suchte ein einfaches Werkzeug zur KI-gestützten Videoverttonung, das weder teure Hardware noch externe APIs voraussetzt. Das zentrale Problem bei der SRT-zu-Sprache-Konvertierung ist das Timing: Jede gesprochene Zeile muss exakt in den vorgegebenen Zeitslot des Untertitels passen, inklusive der Pausen zwischen den Cues – etwas, das klassische TTS-Generatoren nicht von Haus aus lösen. srt2speech kombiniert dafür vier Mechanismen: tonhöhenkorrigierte Geschwindigkeitsanpassung, automatische Neugenerierung bei Timing-Überschreitung, Modifikation von Pausen zwischen Wörtern sowie exakte Stille-Platzierung zwischen Untertitel-Cues. Da das SRT-Format selbst keine Mehrsprecherunterstützung kennt, implementierte der Autor ein einfaches Templating-System: Ein Platzhalter wie {{speaker_name}} im Untertiteltext löst automatisch einen Stimmwechsel aus. Die technische Basis ist bewusst schlank gehalten – benötigt werden lediglich Python, NumPy, llama.cpp und passende GGUF-Sprachmodelle; getestet wurde mit Q4-Quantisierung. Das Projekt steht unter der Apache-2.0-Lizenz, und der Autor plant, die Whitespace-Integration um weitere KI-Backends zu erweitern, darunter Whisper-Integration, wobei das Tool nach eigener Aussage dauerhaft leichtgewichtig und einfach zu installieren bleiben soll.
- Timing-Lösung durch 4 kombinierte Mechanismen: Geschwindigkeitskorrektur, Auto-Regenerierung, Wortpausen-Anpassung und Stille-Platzierung zwischen Cues.
- Mehrsprechersupport via {{speaker_name}}-Platzhalter im SRT-Text – ein eigenes Templating-System, da SRT kein Sprecher-Tagging kennt.
- Ein mitgeliefertes Helper-Script vereinfacht das Voice-Cloning-Setup; das Demo-File demo.srt zeigt alle Hauptfunktionen.
- Setup in 5 Schritten laut README, laut Autor in unter 2 Minuten abgeschlossen; läuft auf Linux, Mac und älterer Hardware.
- Whisper-Integration und Unterstützung weiterer KI-Backends sind als geplante Updates angekündigt.
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