
Open-Source-KI-Verbot wäre ein schwerwiegender Fehler
Das gemeinsame Op-Ed von Nathan Lambert (Interconnects) und Kevin Xu (Interconnected) entstand als Reaktion auf eine Reihe konkreter US-Regierungsmaßnahmen: ein Executive Order zur Überprüfung von KI-Modellen, einen Gesetzgebungsvorschlag des Kongresses, mögliche Staatsbeteiligungen an Frontier-KI-Laboren sowie ein Verbot für ausländische Staatsangehörige, auf Anthropics fortschrittlichste Modelle zuzugreifen. Lambert und Xu warnen, dass künftige Maßnahmen Open-Source-KI – meist in Form sogenannter Open-Weight-Modelle – unbeabsichtigt oder absichtlich einschränken könnten. Als historischen Anker verweisen die Autoren auf die Free-Software-Bewegung, die 1983 am MIT ihren Anfang nahm, und betonen, dass mehr als 90 Prozent der weltweiten Software auf Open-Source-Grundlagen aufbaut und einen wirtschaftlichen Wert von über 8 Billionen Dollar generiert hat. Im KI-Kontext kritisieren sie explizit Anthropic, das die Fähigkeiten seines Modells gezielt reduziert habe, wenn es zur Verbesserung fremder Modelle eingesetzt werde. Dem China-Argument, das häufig als Begründung für Regulierung herangezogen wird, begegnen sie mit dem Hinweis, dass ein Open-Source-Verbot vor allem amerikanische Startups treffen würde, die sich die Preise von Anthropic oder OpenAI nicht leisten können. Airbnb-CEO Brian Chesky wird als Beleg dafür zitiert, dass lokal installierte Open-Source-Modelle keine Daten übertragen und damit datenschutzrechtlich vorteilhaft sind.
- Open-Source-KI wurde von großen Medienoutlets als Op-Ed abgelehnt – Lambert und Xu veröffentlichten den Text deshalb auf ihren eigenen Plattformen.
- Anthropic hat laut den Autoren die Leistungsfähigkeit seines fortschrittlichsten Modells aktiv gedrosselt, wenn es zur Verbesserung konkurrierender Modelle genutzt wurde.
- Airbnb-CEO Brian Chesky wird als Praxisbeispiel dafür genannt, dass lokal installierte Open-Source-Modelle keine Daten weitergeben und so maximalen Datenschutz bieten.
- Die Autoren nennen konkret KI-Unternehmen in den Bereichen Coding und Legal als Nutzer von Open-Weight-Modellen, die sich Anthropic- oder OpenAI-Preise nicht leisten können.
- Das Linus-Torvalds-Prinzip 'given enough eyeballs, all bugs are shallow' wird als Argument für die inhärente Sicherheit von Open-Source-Modellen durch Community-Überprüfung angeführt.
„Banning open source AI would be a grave mistake. Open source is safe, secure, and drives economic growth.“
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Open-Source-KI-Verbot wäre ein schwerwiegender Fehler
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- Anthropic hat laut den Autoren die Leistungsfähigkeit seines fortschrittlichsten Modells aktiv gedrosselt, wenn es zur Verbesserung konkurrierender Modelle genutzt wurde.
- Airbnb-CEO Brian Chesky wird als Praxisbeispiel dafür genannt, dass lokal installierte Open-Source-Modelle keine Daten weitergeben und so maximalen Datenschutz bieten.
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„Banning open source AI would be a grave mistake. Open source is safe, secure, and drives economic growth.“
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