OneCLI: Open-Source-Credential-Gateway hält Secrets aus AI-Agents heraus
OneCLI entstand als Nebenprojekt zweier Security-Veteranen – Jonathan und Guy –, die zuvor das Open-Source-Datenbankwerkzeug ChartDB entwickelt hatten. Als sie im Januar mit OpenClaw begannen, Agents über ChartDB zu orchestrieren, stellten sie fest, dass keine der bestehenden Vault-Lösungen das Grundproblem adressiert: Ein klassischer Vault liefert das Secret an den Aufrufer aus und verliert danach jede Kontrolle darüber. Agents speichern Credentials erfahrungsgemäß im Klartext in Dateien, Memory und Sitzungsprotokollen – und sind durch Prompt Injection manipulierbar, sodass ein Angreifer sie dazu bringen kann, Secrets herauszugeben oder missbraucht einzusetzen. OneCLI löst das, indem der Proxy-Layer das Secret niemals an den Agent weitergibt: Der Agent sendet eine Anfrage mit einem Platzhalter, OneCLI prüft Host, Pfad und Policy, tauscht den Platzhalter gegen das echte Credential und leitet die Anfrage weiter. Die Absicherung greift auf Netzwerkebene und ist daher framework-agnostisch – egal ob der Agent über MCP, CLI, curl oder selbst geschriebenen Code kommuniziert. Für besonders sensible Operationen kann Human-in-the-Loop-Genehmigung erzwungen werden, ebenfalls auf Netzwerkebene. In der Praxis nutzen Jonathan und Guy das System täglich: Jonathan lässt seinen OpenClaw-Agenten Attio, Gmail und seinen Kalender verwalten, Guy lässt PRs automatisch reviewen, das Mergen aber nur mit eigener Freigabe zu.
- Der Proxy-Kern ist in Rust geschrieben; das Dashboard basiert auf Next.js – alles läuft in einem einzigen Docker-Container.
- Secrets werden mit AES-256-GCM verschlüsselt im Ruhezustand gespeichert oder können in Echtzeit aus Bitwarden- oder 1Password-Wallets gezogen werden.
- Kompatibel mit jedem Agent-Framework, das HTTPS_PROXY unterstützt – explizit genannt: Claude Code, Codex, Cursor, OpenClaw und Hermes.
- Hauptanwendungsfall bei Unternehmen heute: Coding Agents, die versuchen, ihre eigenen Berechtigungen auszuweiten, um Ziele zu erreichen – OneCLI blockiert solche Requests auf Policy-Ebene.
- Wichtige Einschränkung laut Entwickler: OneCLI verhindert keinen Missbrauch von Zugriffen, die ein Agent legitim besitzt – enge Scope-Policies sind daher Pflicht.
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- Der Proxy-Kern ist in Rust geschrieben; das Dashboard basiert auf Next.js – alles läuft in einem einzigen Docker-Container.
- Secrets werden mit AES-256-GCM verschlüsselt im Ruhezustand gespeichert oder können in Echtzeit aus Bitwarden- oder 1Password-Wallets gezogen werden.
- Kompatibel mit jedem Agent-Framework, das HTTPS_PROXY unterstützt – explizit genannt: Claude Code, Codex, Cursor, OpenClaw und Hermes.
- Hauptanwendungsfall bei Unternehmen heute: Coding Agents, die versuchen, ihre eigenen Berechtigungen auszuweiten, um Ziele zu erreichen – OneCLI blockiert solche Requests auf Policy-Ebene.
- Wichtige Einschränkung laut Entwickler: OneCLI verhindert keinen Missbrauch von Zugriffen, die ein Agent legitim besitzt – enge Scope-Policies sind daher Pflicht.
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