
Xiaomis MiMo-V2.5-Pro: Open-Weight-Modell fordert Claude Opus 4.6 heraus
Xiaomi hat MiMo-V2.5-Pro als Open-Weight-Modell veröffentlicht, das speziell auf autonomes Coding ausgelegt ist. Das Modell soll auf einschlägigen Coding-Benchmarks fast mit Anthropics Claude Opus 4.6 gleichziehen – einem der leistungsstärksten proprietären Modelle für Software-Entwicklung – und dabei 40 bis 60 Prozent weniger Tokens verbrauchen. Damit adressiert Xiaomi direkt die Betriebskosten bei langen, autonomen Coding-Sessions, die mehrere Stunden dauern können. Das Release reiht sich in einen wachsenden Wettbewerb chinesischer Open-Weight-Anbieter ein, zu denen etwa DeepSeek gehört. Der Fokus verlagert sich dabei zunehmend von reinen Benchmark-Spitzenwerten hin zu Token-Effizienz und der Fähigkeit, über lange Zeiträume ohne menschliches Eingreifen zuverlässig zu agieren.
- MiMo-V2.5-Pro ist als Open-Weight-Modell veröffentlicht – Gewichte sind öffentlich zugänglich.
- Token-Einsparung gegenüber Claude Opus 4.6: 40–60 % laut Xiaomi-Angaben.
- Modell ist für stundenlange autonome Coding-Sessions ohne menschliche Eingriffe ausgelegt.
- Xiaomi positioniert sich damit im chinesischen Open-Weight-Segment neben DeepSeek.
- Wettbewerbsachse verschiebt sich von Benchmark-Rohscores zu Kosten- und Laufzeiteffizienz.
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