
Conductor verlagert parallele Coding-Agents mit Vercel Sandbox in die Cloud
Conductor ist ein Multi-Agent-IDE, das Entwicklern ermöglicht, mehrere Coding-Agents gleichzeitig auf isolierten Branches laufen zu lassen. Bisher war die Ausführung an die lokale Hardware gebunden – bei vielen parallelen Agents heiß laufende CPUs und ein Stop-Betrieb beim Schließen des Laptops waren die Folge. Mit dem neuen Feature Cloud Workspaces, das auf Vercel Sandboxes aufbaut, spawnen Agents nun auf Remote-Servern, während das Interface für den Nutzer unverändert bleibt. Mitgründer und CEO Charlie Holtz, ehemaliger Vercel-Mitarbeiter, beschreibt die Nahtlosigkeit als zentrales Ziel. Conductor unterstützt Claude Code, Codex und weitere Agents und ist bewusst modell-agnostisch gehalten, um unabhängig von Laborzyklen zu bleiben – Holtz verweist dabei explizit auf den schnellen Stimmungswechsel in der Community rund um verschiedene Modelle. Zu den frühen Nutzern zählen Engineering-Teams bei Notion, Linear, Ramp und Life360. Das sechsköpfige Startup wählte Vercel nach Abwägung von Spin-up-Geschwindigkeit, Snapshot-Support sowie der Verlässlichkeit der Partnerschaft.
- Cloud Workspaces ist Conductors Remote-Execution-Schicht, gebaut auf Vercel Sandboxes
- Agents laufen auf isolierten Branches; Nutzer reviewen, mergen oder leiten Agents neu aus
- Modell-agnostisch: Unterstützung für Claude Code, Codex und weitere Coding-Agents
- Kunden-Engineering-Teams bei Notion, Linear, Ramp und Life360 im Einsatz
- CEO Charlie Holtz war vor Conductor bei Vercel tätig
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