Mitchell Hashimoto: Programmiersprachen sind heute keine Lock-in-Falle mehr
Mitchell Hashimoto, Mitgründer von HashiCorp, kommentierte den Schritt des JavaScript-Runtimes Bun, seinen Code von Zig nach Rust zu portieren. Sein Kernargument: Wo Programmiersprachen früher ein strategisches Lock-in darstellten, seien sie heute fungibel geworden. Bun habe demonstriert, dass ein solcher Sprachwechsel in etwa einer bis zwei Wochen umsetzbar sei – Rust sei damit schlicht ein Werkzeug unter vielen, das man bei Bedarf wieder fallen lassen könne. Das Zitat wurde von Simon Willison in seinem Weblog am 14. Mai 2026 gesammelt und kontextualisiert. Willison betreibt seit Jahren eine kuratorische Sammlung bemerkenswerter Aussagen aus der Tech-Welt; Hashimoto taucht dort zum neunten Mal auf. Der Kommentar fällt in eine breitere Debatte über Sprachökosysteme, Tooling-Reife und die abnehmende strategische Bedeutung von Sprachentscheidungen in modernen Software-Projekten.
- Bun portierte seinen Code von Zig nach Rust – laut Hashimoto in ca. 1–2 Wochen.
- Hashimoto sieht Programmiersprachen nicht mehr als strategisches Lock-in, sondern als austauschbare Werkzeuge.
- Simon Willison hat bisher 9 Zitate von Mitchell Hashimoto in seiner Sammlung veröffentlicht.
- Das Zitat bezieht sich konkret auf das Bun-Projekt und dessen Sprachwahl-Flexibilität.
„On the interesting side is how fungible programming languages are nowadays. Programming languages used to be LOCK IN, and they're increasingly not so. Bun has shown they can be in probably any language they want in roughly a week or two. Rust is expendable.“
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- Hashimoto sieht Programmiersprachen nicht mehr als strategisches Lock-in, sondern als austauschbare Werkzeuge.
- Simon Willison hat bisher 9 Zitate von Mitchell Hashimoto in seiner Sammlung veröffentlicht.
- Das Zitat bezieht sich konkret auf das Bun-Projekt und dessen Sprachwahl-Flexibilität.
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