
SAP: Enterprise-AI-Governance ersetzt statistische Schätzungen durch deterministische Kontrolle
SAP-Manager Manos Raptopoulos, Global President of Customer Success für Europa, APAC, Naher Osten und Afrika, plädiert dafür, dass echte Enterprise-KI nicht auf statistischen Wahrscheinlichkeiten beruhen darf, sondern auf deterministischer Kontrolle. Als konkretes Beispiel nennt er einfache Aufgaben wie das Zählen von Wörtern in einem Dokument: Konsumentenmodelle liefern dabei häufig Ergebnisse mit bis zu 10 % Abweichung – für unternehmenskritische Prozesse ein inakzeptabler Fehlerbereich. SAP positioniert sich mit diesem Argument für strukturierte AI-Governance-Frameworks, die Verlässlichkeit und Nachvollziehbarkeit von KI-Ausgaben in Geschäftsprozessen sicherstellen sollen. Raptopoulos sieht darin einen direkten Hebel zur Absicherung von Gewinnmargen, da unkontrollierte KI-Fehler in Kernprozessen – etwa Finanzplanung, Logistik oder Kundenmanagement – reale betriebswirtschaftliche Schäden verursachen können.
- Konsumentenmodelle weichen laut SAP bei einfachen Aufgaben wie Wortzählungen um bis zu 10 % ab
- Manos Raptopoulos ist Global President of Customer Success für Europa, APAC, Naher Osten & Afrika bei SAP
- SAP setzt auf deterministischen Ansatz statt probabilistischer Modellausgaben für Unternehmens-KI
- Governance wird als wirtschaftlicher Hebel zur Sicherung von Profitabilität positioniert – nicht nur als Compliance-Thema
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