
Nvidia investiert 150 Mrd. USD jährlich in Taiwan als KI-Epizentrum
Jensen Huang verkündete bei einer Zeremonie zum Start von Nvidias neuer Taiwan-Basis, das Unternehmen werde seine jährlichen Ausgaben in Taiwan von derzeit rund 100 Milliarden auf 150 Milliarden USD steigern – zum Vergleich: Vor vier bis fünf Jahren waren es noch 10–15 Milliarden USD jährlich. Das neue Taiwan-Hauptquartier soll bis 2030 voll operativ sein und Grundsteinlegung noch in diesem Jahr erfahren. Huang bezeichnete Taiwan als unverzichtbares Ökosystem für Chips, Packaging und Systemfertigung. Treiber ist unter anderem das neue KI-System Vera Rubin, für das Huang einen weltweiten Infrastruktur-Boom erwartet, aber Lieferkettenengpässe für die gesamte Produktlebenszeit befürchtet. Nvidia will die Partnerschaft mit TSMC ausbauen und von der Nähe zu Partnern wie Foxconn, Wistron und Quanta profitieren, die entscheidende Rollen beim Aufbau von KI-Servern spielen. Parallel hatte Huang im April 2025 versprochen, bis zu einer halben Billion USD in US-Rechenzentren zu investieren – dennoch bleibt Taiwan strategisch vorrangig, da fortschrittliche Packaging-Kapazitäten in US-TSMC-Werken noch fehlen. Tech-Konzerne wollen laut The Guardian insgesamt 750 Milliarden USD in diesem Jahr für KI-Infrastruktur ausgeben.
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