
Ramp-Daten: Anthropic führt bei Business-Nutzern, OpenAI holt auf
Die Daten stammen von Ramp, einem auf Silicon-Valley-Kunden spezialisierten Anbieter für Firmenkreditkarten und Ausgabenmanagement, dessen Kundenstamm technologielastig ist und größere Konzerne mit eigenen Spend-Management-Lösungen (etwa von American Express) nicht erfasst. Ramp-Ökonom Ara Kharazian macht konkret das Modell GPT-5.6 Sol für OpenAIs Aufholkurs verantwortlich: Es werde unter Entwicklern zunehmend zur bevorzugten Wahl. Anthropics Gegenwind geht laut Kharazian auf das hochpreisige Modell Fable 5 zurück, das bei Adaption und Praxistauglichkeit enttäuschte – verschärft durch regulatorisch bedingte Datenhaltungsanforderungen von 30 Tagen, die bei Nutzern für Unmut sorgten. Fable ist Anthropics Premium-Tier und für spezifischere Anwendungsfälle als ein General-Purpose-Chatbot konzipiert, was die Vergleichbarkeit mit OpenAIs breit ausgerichtetem Angebot einschränkt. Bemerkenswert ist auch, dass OpenAI seinen ursprünglichen Spitzenplatz bei Business-Nutzern bereits im Mai verlor, als Anthropic erstmals mit 41 % zu OpenAIs 39 % überholte – seitdem hat OpenAI diesen Lead nicht zurückgewonnen, nähert sich aber wieder an. Ramp veröffentlicht ausschließlich prozentuale Anteile, keine absoluten Ausgabenwerte, was eine genaue Bewertung der Umsatzdimensionen verhindert.
- Wendepunkt im Mai: Anthropic überholte OpenAI erstmals mit 41 % zu 39 % Marktanteil bei Ramp-Business-Nutzern.
- GPT-5.6 Sol wird von Ramp-Ökonom Ara Kharazian als Haupttreiber von OpenAIs Wachstum in Q3 genannt.
- Anthropics Fable 5 enttäuschte laut Kharazian bei Akzeptanz und Praxistauglichkeit – u. a. wegen einer 30-tägigen Datenspeicherpflicht durch Regulatoren.
- Der Anteil der Ramp-Kunden, die aktiv für KI zahlen, stieg von über 50 % im März auf knapp 56 % im Juli.
- Ramp gibt keine absoluten Dollarbeträge heraus; große Unternehmen mit eigenen Spend-Tools (z. B. Amex) sind im Datensatz nicht enthalten.
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Die Daten stammen von Ramp, einem auf Silicon-Valley-Kunden spezialisierten Anbieter für Firmenkreditkarten und Ausgabenmanagement, dessen Kundenstamm technologielastig ist und größere Konzerne mit eigenen Spend-Management-Lösungen (etwa von American Express) nicht erfasst. Ramp-Ökonom Ara Kharazian macht konkret das Modell GPT-5.6 Sol für OpenAIs Aufholkurs verantwortlich: Es werde unter Entwicklern zunehmend zur bevorzugten Wahl. Anthropics Gegenwind geht laut Kharazian auf das hochpreisige Modell Fable 5 zurück, das bei Adaption und Praxistauglichkeit enttäuschte – verschärft durch regulatorisch bedingte Datenhaltungsanforderungen von 30 Tagen, die bei Nutzern für Unmut sorgten. Fable ist Anthropics Premium-Tier und für spezifischere Anwendungsfälle als ein General-Purpose-Chatbot konzipiert, was die Vergleichbarkeit mit OpenAIs breit ausgerichtetem Angebot einschränkt. Bemerkenswert ist auch, dass OpenAI seinen ursprünglichen Spitzenplatz bei Business-Nutzern bereits im Mai verlor, als Anthropic erstmals mit 41 % zu OpenAIs 39 % überholte – seitdem hat OpenAI diesen Lead nicht zurückgewonnen, nähert sich aber wieder an. Ramp veröffentlicht ausschließlich prozentuale Anteile, keine absoluten Ausgabenwerte, was eine genaue Bewertung der Umsatzdimensionen verhindert.
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- GPT-5.6 Sol wird von Ramp-Ökonom Ara Kharazian als Haupttreiber von OpenAIs Wachstum in Q3 genannt.
- Anthropics Fable 5 enttäuschte laut Kharazian bei Akzeptanz und Praxistauglichkeit – u. a. wegen einer 30-tägigen Datenspeicherpflicht durch Regulatoren.
- Der Anteil der Ramp-Kunden, die aktiv für KI zahlen, stieg von über 50 % im März auf knapp 56 % im Juli.
- Ramp gibt keine absoluten Dollarbeträge heraus; große Unternehmen mit eigenen Spend-Tools (z. B. Amex) sind im Datensatz nicht enthalten.
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