Open Executive: Open-Source-KI-System ersetzt virtuelles Führungsteam
OpenExecutive entstand als direkte Reaktion auf den viralen Hacker-News-Thread über einen CEO, der Entwickler entließ, um sie durch KI zu ersetzen – die Entlassenen antworteten mit einem Open-Source-Gegenprojekt: einem KI-CEO. Das System von SenteLabs orchestriert acht spezialisierte Agenten (CSO, CFO, CHRO, GC, COO, CMO, CPO, Board Communications Director) hinter einer einheitlichen „Executive Voice", sodass der Nutzer nie direkt mit einzelnen Agenten interagiert. Technisch setzt die Architektur auf zwei getrennte Wissensschichten pro Spezialistenaufruf: eingebettetes MBA-Wissen aus Git-getrackten Markdown-Dateien sowie hochgeladene Firmendokumente, beide in ChromaDB (lokal, embedded) indexiert. Für besonders anspruchsvolle Rollen – CSO, CFO, GC und Board – kommt claude-opus-4-7 mit „extended thinking" zum Einsatz, während der Orchestrator und die übrigen Agenten auf claude-sonnet-4-6 laufen. Das episodische Gedächtnis basiert auf SQLite: Nach jeder Antwort extrahiert ein Hintergrundaufruf via claude-haiku-4-5 Entscheidungen und Initiativen, die beim nächsten Sessionstart als <past_decisions>-Block wiederhergestellt werden. Prompt-Caching ist strukturell so ausgelegt, dass Persona, Unternehmensprofil und Wissensindex separat gecacht werden – nach den ersten Gesprächsrunden soll eine Cache-Hit-Rate von bis zu 85 % erreichbar sein. Ein integrierter Scheduler verhindert per UPDATE…RETURNING doppeltes Auslösen von Aktionen und läuft bewusst nur als Einzelinstanz.
- Vier Spezialisten (CSO, CFO, GC, Board) nutzen claude-opus-4-7 mit Extended Thinking; die restlichen Agenten laufen auf claude-sonnet-4-6.
- Episodisches Gedächtnis: Ein Hintergrundaufruf via claude-haiku-4-5 extrahiert nach jeder Antwort Entscheidungen und speichert sie in SQLite.
- Prompt-Caching trennt Persona, Company Profile und Knowledge Index in separate Cache-Blöcke — angestrebte Hit-Rate bis 85 % nach wenigen Turns.
- Integrationen für Slack, E-Mail, Telegram, Google Chat und Discord sind im Repo enthalten; der Discord-Bot startet automatisch mit der FastAPI-App, wenn DISCORD_BOT_TOKEN gesetzt ist.
- Erster Start erfordert Python 3.11+ und Node 22+; beim initialen `make dev` werden ~90 MB Embedding-Modell heruntergeladen — Folgestarts sind deutlich schneller.
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