
Googles SynthID-Wasserzeichen kommt zu OpenAI, Nvidia, ElevenLabs und Kakao
SynthID ist Googles digitales Wasserzeichen für KI-generierte Inhalte, das tief in Pixel von Bildern und Videos sowie in Audiowellenformen eingebettet wird. Google-CEO Sundar Pichai verkündete, dass das System inzwischen 100 Milliarden Bilder und Videos sowie 60.000 Jahre Audiomaterial markiert hat. Die Technologie wurde so entwickelt, dass das Wasserzeichen auch nach Komprimierung, Zuschneiden oder Rotation erhalten bleibt – laut DeepMind-Wissenschaftler Pushmeet Kohli war dafür umfangreiche Robustheitsforschung nötig. Neben SynthID setzt Google auch auf den C2PA-Metadatenstandard, der ab dem Pixel 10 in Fotos integriert ist und in den nächsten Wochen auch auf Videos der Pixel 8-, 9- und 10-Geräte ausgeweitet wird. C2PA-Scanning kommt zudem zu Gemini, Chrome und Search. Die SynthID-Erkennung wird in Circle to Search, Google Lens und den AI Mode integriert, sodass Nutzer direkt prüfen können, ob Inhalte KI-generiert sind. Ein öffentliches API gibt es derzeit nicht – ein KI-Content-Detection-API für vertrauenswürdige Geschäftspartner ist jedoch als Teil der Gemini Enterprise Agent Platform in Vorbereitung.
- OpenAI integriert SynthID in GPT-2-Bilder; Nvidia in seine Cosmos World Foundation Models.
- ElevenLabs und Kakao sind weitere Partner, die SynthID für Audio- bzw. Bild-Inhalte übernehmen.
- Google DeepMind-Wissenschaftler Pushmeet Kohli betont die Robustheit gegen Transformationen wie Crop, Komprimierung und Rotation.
- C2PA-Metadaten-Scanning kommt zu Gemini, Chrome und Search; Pixel-8/9/10-Videos erhalten C2PA-Tags in den nächsten Wochen.
- Ein SynthID-Detection-API für Unternehmenspartner über die Gemini Enterprise Agent Platform ist in Vorbereitung; kein öffentliches API geplant, um Angriffsvektoren zu minimieren.
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