
Vercel Passport jetzt allgemein verfügbar: SSO-Schutz für Deployments
Vercel Passport, das seit Ende Juli 2026 allgemein verfügbar ist, integriert sich über das OIDC-Protokoll mit gängigen Identity Providern wie Okta und Microsoft Entra ID. Der Schutzmechanismus greift auf Netzwerkebene – noch vor den eigenen Routen und Proxy-Funktionen des Deployments – sodass unauthentifizierte Besucher direkt zum Identity Provider weitergeleitet werden, bevor sie den App-Code überhaupt erreichen. Der verifizierte Token wird über den Header `x-vercel-oidc-passport-token` an die Anwendung übergeben; clientseitig gesetzte Werte für diesen Header werden von Vercel aktiv entfernt, um Manipulation auszuschließen. Die NPM-Bibliothek `@vercel/passport` (ab Version 1.0.0) stellt mit `getIdentity()` und `verifyIdentity()` zwei zentrale Hilfsfunktionen bereit: Erstere liest die Besucheridentität im Request-Kontext, Letztere erlaubt die Verifizierung des Tokens in nachgelagerten Backend-Diensten außerhalb des ursprünglichen Deployments. Dienste außerhalb von JavaScript können den Token als Standard-JWT gegen den öffentlich publizierten JWKS-Endpunkt verifizieren. Für automatisierten Traffic – etwa Webhooks, Cron-Jobs oder CI-Pipelines – bleibt der bestehende „Protection Bypass for Automation"-Mechanismus via `x-vercel-protection-bypass`-Header erhalten; alternativ ermöglichen „Trusted Sources" kurzlebige OIDC-Token ohne geteiltes Geheimnis. Passport unterstützt darüber hinaus benutzerdefinierte Umgebungen wie `staging` oder `qa`, sodass auch diese Deployments durch denselben Identity-Provider-Flow geschützt werden können.
- Die Bibliothek `@vercel/passport` stellt `getIdentity()` und `verifyIdentity()` bereit; `verifyIdentity()` ist ab Version 1.0.0 verfügbar.
- Das Feld `subject` ist ein stabiler, team-scoped Identifier des Besuchers; `externalSubject` enthält die ID des Besuchers beim Identity Provider.
- Group-Claims (z. B. Gruppenmitgliedschaft) können über den `groups`-Scope angefordert und in der Vercel Connect-Anwendung allowgelistet werden.
- Jede erfolgreiche Authentifizierung erzeugt einen `passport-access-granted`-Eintrag in Activity Log und Audit Logs, inklusive geschütztem Hostname und Projekt.
- In der lokalen Entwicklung gibt `getIdentity()` eine konfigurierbare Development Identity zurück, sodass kein echter Identity Provider benötigt wird.
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Vercel Passport, das seit Ende Juli 2026 allgemein verfügbar ist, integriert sich über das OIDC-Protokoll mit gängigen Identity Providern wie Okta und Microsoft Entra ID. Der Schutzmechanismus greift auf Netzwerkebene – noch vor den eigenen Routen und Proxy-Funktionen des Deployments – sodass unauthentifizierte Besucher direkt zum Identity Provider weitergeleitet werden, bevor sie den App-Code überhaupt erreichen. Der verifizierte Token wird über den Header `x-vercel-oidc-passport-token` an die Anwendung übergeben; clientseitig gesetzte Werte für diesen Header werden von Vercel aktiv entfernt, um Manipulation auszuschließen. Die NPM-Bibliothek `@vercel/passport` (ab Version 1.0.0) stellt mit `getIdentity()` und `verifyIdentity()` zwei zentrale Hilfsfunktionen bereit: Erstere liest die Besucheridentität im Request-Kontext, Letztere erlaubt die Verifizierung des Tokens in nachgelagerten Backend-Diensten außerhalb des ursprünglichen Deployments. Dienste außerhalb von JavaScript können den Token als Standard-JWT gegen den öffentlich publizierten JWKS-Endpunkt verifizieren. Für automatisierten Traffic – etwa Webhooks, Cron-Jobs oder CI-Pipelines – bleibt der bestehende „Protection Bypass for Automation"-Mechanismus via `x-vercel-protection-bypass`-Header erhalten; alternativ ermöglichen „Trusted Sources" kurzlebige OIDC-Token ohne geteiltes Geheimnis. Passport unterstützt darüber hinaus benutzerdefinierte Umgebungen wie `staging` oder `qa`, sodass auch diese Deployments durch denselben Identity-Provider-Flow geschützt werden können.
- Die Bibliothek `@vercel/passport` stellt `getIdentity()` und `verifyIdentity()` bereit; `verifyIdentity()` ist ab Version 1.0.0 verfügbar.
- Das Feld `subject` ist ein stabiler, team-scoped Identifier des Besuchers; `externalSubject` enthält die ID des Besuchers beim Identity Provider.
- Group-Claims (z. B. Gruppenmitgliedschaft) können über den `groups`-Scope angefordert und in der Vercel Connect-Anwendung allowgelistet werden.
- Jede erfolgreiche Authentifizierung erzeugt einen `passport-access-granted`-Eintrag in Activity Log und Audit Logs, inklusive geschütztem Hostname und Projekt.
- In der lokalen Entwicklung gibt `getIdentity()` eine konfigurierbare Development Identity zurück, sodass kein echter Identity Provider benötigt wird.
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