
Khosla Ventures investiert 10 Mio. Dollar in KI-Buchhaltungs-Startup Synthetic
Ian Crosby, der Bench Accounting 2021 nach einem Führungsstreit mit dem Board verlassen musste und das Unternehmen 2024 schließlich kollabierte, startet mit Synthetic seinen nächsten Versuch in der KI-Buchhaltung. Das Seed-Funding von 10 Millionen Dollar wird von Khosla Ventures angeführt; auch Basis Set Ventures und Shopify-CEO Tobias Lütke beteiligen sich. Synthetic zielt auf vollständig autonome, accrual-basierte Finanzbuchhaltung ohne direkte menschliche Eingriffe – zunächst ausschließlich für KI- und Software-Startups. Das Produkt befindet sich noch in der Designphase, und Crosby räumt ein, dass heutige Foundational Models noch erhebliche Buchführungsfehler machen. Khosla-Partner Jon Chu begründet das Investment mit Crobys Lernkurve nach Bench – durch seine Rollen bei Shopify, bei Teal (18 Monate später von Mercury übernommen) und andernorts. Als Vergleich für seinen Ansatz zieht Chu Parker Conrad heran, der nach seinem Rauswurf bei Zenefits 2016 Rippling gründete, das heute mit rund 17 Milliarden Dollar bewertet wird. Crosby selbst stellt klar: „Wir werden nichts veröffentlichen, das nicht vollständig autonom ist."
- Seed-Runde über 10 Mio. Dollar, geführt von Khosla Ventures; weitere Investoren: Basis Set Ventures und Shopify-CEO Tobias Lütke.
- Bench Accounting implodierte 2024, nachdem Crosby bereits 2021 vom Board gefeuert worden war – drei Monate nach Ablehnung eines 250-Mio.-Dollar-Angebots von Brex.
- Synthetic richtet sich ausschließlich an KI- und Software-Startups als erste Zielgruppe.
- Crosby gründete nach Bench das Accounting-Startup Teal, das 18 Monate später von Mercury übernommen wurde.
- Khosla-Partner Jon Chu verweist auf Parker Conrads Comeback mit Rippling (~17 Mrd. Dollar Bewertung) als Präzedenzfall für seine Investitionsthese.
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