
Vercel Observability unterstützt jetzt benutzerdefinierte Metriken
Mit dem neuen Custom-Metrics-Feature erweitert Vercel sein Observability-Angebot um eine selbst definierbare Schicht: Entwickler können aus Vercel Functions heraus beliebige numerische Werte emittieren – etwa Checkout-Events, Cache-Hit-Raten oder Request-Latenzen – und diese direkt neben den plattformseitig erhobenen Daten auswerten. Die zentrale API ist die `metric()`-Funktion aus dem npm-Paket `@vercel/functions`, die sowohl einen Metrik-Namen als auch einen Wert und optionale Attribute entgegennimmt. Attribute ermöglichen das Filtern und Gruppieren im Dashboard, beispielsweise nach Region, Deployment oder selbst gewählten Business-Dimensionen. Vercel reichert jede emittierte Metrik automatisch mit Metadaten wie dem Quell-Deployment und der Funktionsregion an, ohne dass dafür zusätzlicher Code nötig ist. Die Daten lassen sich anschließend über drei Wege auswerten: den Query Builder zum Ad-hoc-Aggregieren, Notebooks zum Erstellen und Teilen persistenter Dashboards sowie das CLI-Kommando `vc metrics` für skriptbasierte Abfragen. Abgerechnet wird das Feature über das bestehende Observability-Events-Modell, sodass keine separate Preis-Kategorie eingeführt wird. Custom Metrics sind ausschließlich auf Pro- und Enterprise-Plänen mit gebuchtem Observability-Plus-Add-on verfügbar.
- Die `metric()`-Funktion stammt aus dem Paket `@vercel/functions` und muss explizit importiert werden.
- Vercel ergänzt jede Custom Metric automatisch mit Attributen wie Quell-Deployment und Funktionsregion.
- Auswertung ist über drei Wege möglich: Query Builder (Aggregationen), Notebooks (geteilte Dashboards) und CLI-Befehl `vc metrics`.
- Custom Metrics werden als Observability Events abgerechnet – kein eigenes Preismodell, aber Observability Plus erforderlich.
- Das Feature ist auf Pro- und Enterprise-Plan beschränkt; Free-Plan-Nutzer haben keinen Zugang.
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