
General Motors bringt Gemini in vier Millionen Fahrzeuge
General Motors setzt bei seinem Infotainment-System auf einen der größten Einzelrollouts eines großen Sprachmodells im Automobilbereich überhaupt: Rund vier Millionen Fahrzeuge der Baujahre 2022 und neuer sollen per Over-the-Air-Update auf Googles Gemini-KI umgestellt werden. Betroffen sind alle vier GM-Kernmarken auf dem US-Markt – Cadillac, Chevrolet, Buick und GMC –, sofern sie mit der Google-built-in-Plattform ausgestattet sind. Die Verteilung erfolgt gestaffelt über mehrere Monate, sodass nicht alle Fahrzeuge gleichzeitig das Update erhalten. GM positioniert den Wechsel von Google Assistant zu Gemini als qualitatives Upgrade: Das neue System soll kontextsensitiver und „intuitiver" reagieren und sich laut GM kontinuierlich verbessern. Technisch ist der Rollout bemerkenswert, weil er zeigt, dass LLM-basierte Assistenten ohne Hardware-Tausch in bereits ausgelieferte Fahrzeugflotten eingebracht werden können – ein Modell, das für die Branche wegweisend sein könnte. Google profitiert von der Partnerschaft als Vertriebskanal für Gemini in einem Segment, in dem Nutzerbindung durch tägliche Fahrten besonders hoch ist. Die Kooperation zwischen GM und Google im Infotainment-Bereich besteht bereits seit der Einführung von Google built-in, das Android Automotive OS als Basis nutzt.
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General Motors setzt bei seinem Infotainment-System auf einen der größten Einzelrollouts eines großen Sprachmodells im Automobilbereich überhaupt: Rund vier Millionen Fahrzeuge der Baujahre 2022 und neuer sollen per Over-the-Air-Update auf Googles Gemini-KI umgestellt werden. Betroffen sind alle vier GM-Kernmarken auf dem US-Markt – Cadillac, Chevrolet, Buick und GMC –, sofern sie mit der Google-built-in-Plattform ausgestattet sind. Die Verteilung erfolgt gestaffelt über mehrere Monate, sodass nicht alle Fahrzeuge gleichzeitig das Update erhalten. GM positioniert den Wechsel von Google Assistant zu Gemini als qualitatives Upgrade: Das neue System soll kontextsensitiver und „intuitiver" reagieren und sich laut GM kontinuierlich verbessern. Technisch ist der Rollout bemerkenswert, weil er zeigt, dass LLM-basierte Assistenten ohne Hardware-Tausch in bereits ausgelieferte Fahrzeugflotten eingebracht werden können – ein Modell, das für die Branche wegweisend sein könnte. Google profitiert von der Partnerschaft als Vertriebskanal für Gemini in einem Segment, in dem Nutzerbindung durch tägliche Fahrten besonders hoch ist. Die Kooperation zwischen GM und Google im Infotainment-Bereich besteht bereits seit der Einführung von Google built-in, das Android Automotive OS als Basis nutzt.
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