
WindBorne Systems sichert sich 37 Mio. Dollar Series B für KI-Wettervorhersage
WindBorne Systems wurde 2019 gegründet und verfolgte von Beginn an die Idee, Wetterdaten über kostengünstige Langstrecken-Ballone zu sammeln, die konventionellen Radiosonden in Ausdauer und Reichweite übertreffen. Heute betreibt das Startup 20 Startplätze weltweit und hält durchgehend rund 600 Ballone in der Luft – auch in schwer zugänglichen Gebieten wie dem Auge eines Taifuns. Als neue Ergänzung zum Ballonnetz entwickelt WindBorne Sensor-Pakete, die ins Meer fallen und anschließend als treibende Bojen weiter messen. Die gesammelten Daten speist das Unternehmen in ein eigenes KI-Wettermodell ein, das zusätzlich Datensätze staatlicher Wetterbehörden weltweit verarbeitet. Zu den bestehenden Kunden zählen der U.S. National Weather Service, die U.S. Air Force sowie die U.S. Navy, die WindBorne über Forschungspartnerschaften finanziert – unter anderem für schiffsbordseitige Vorhersagemodelle bei eingeschränkter Internetverbindung. Das Kapital aus der Series B soll neben Rechenleistung auch den Aufbau eines Go-to-Market-Teams für den privaten Sektor finanzieren sowie die Ablösung der Satellitenkommunikation durch ein Mesh-Funknetz. Die bisherige Erfahrung der Branche zeigt, dass viele Sensing-Startups mit Erdbeobachtungssatelliten scheiterten, weil der Schritt von Behördenkunden zu privaten Abnehmern eine grundlegend andere Vertriebsinfrastruktur und Integrations-Kompetenz erfordert.
- Investoren der Series B: Co-Lead Khosla Ventures und Galvanize, weitere Beteiligung von Translink Capital, Lux Capital sowie Bestandsinvestoren.
- CEO John Dean betont, dass Ballondaten pro Datenpunkt einen höheren Vorhersagewert liefern als Satellitendaten.
- U.S. Air Force und U.S. Navy finanzieren WindBorne über Forschungspartnerschaften, u. a. für Bord-Wettermodelle auf Schiffen mit instabiler Internetverbindung.
- Galvanize-Partnerin Saloni Multani begründet das Investment damit, dass KI die bisher teure und aufwändige Integration von Wetterdaten in Geschäftsentscheidungen deutlich vereinfacht.
- Primäre Privatkunden sind derzeit Investmentfonds, die Wetterdaten zur Prognose von Rohstoffpreisen und anderen Geschäftsergebnissen nutzen.
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WindBorne Systems wurde 2019 gegründet und verfolgte von Beginn an die Idee, Wetterdaten über kostengünstige Langstrecken-Ballone zu sammeln, die konventionellen Radiosonden in Ausdauer und Reichweite übertreffen. Heute betreibt das Startup 20 Startplätze weltweit und hält durchgehend rund 600 Ballone in der Luft – auch in schwer zugänglichen Gebieten wie dem Auge eines Taifuns. Als neue Ergänzung zum Ballonnetz entwickelt WindBorne Sensor-Pakete, die ins Meer fallen und anschließend als treibende Bojen weiter messen. Die gesammelten Daten speist das Unternehmen in ein eigenes KI-Wettermodell ein, das zusätzlich Datensätze staatlicher Wetterbehörden weltweit verarbeitet. Zu den bestehenden Kunden zählen der U.S. National Weather Service, die U.S. Air Force sowie die U.S. Navy, die WindBorne über Forschungspartnerschaften finanziert – unter anderem für schiffsbordseitige Vorhersagemodelle bei eingeschränkter Internetverbindung. Das Kapital aus der Series B soll neben Rechenleistung auch den Aufbau eines Go-to-Market-Teams für den privaten Sektor finanzieren sowie die Ablösung der Satellitenkommunikation durch ein Mesh-Funknetz. Die bisherige Erfahrung der Branche zeigt, dass viele Sensing-Startups mit Erdbeobachtungssatelliten scheiterten, weil der Schritt von Behördenkunden zu privaten Abnehmern eine grundlegend andere Vertriebsinfrastruktur und Integrations-Kompetenz erfordert.
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- CEO John Dean betont, dass Ballondaten pro Datenpunkt einen höheren Vorhersagewert liefern als Satellitendaten.
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