
Musk unter Eid: Tesla verfolgt kein AGI – trotz gegenteiligem Tweet
Elon Musk erschien am Mittwoch vor einem kalifornischen Bundesgericht, um seine Klage gegen OpenAI zu vertreten: Er wirft Sam Altman und den Mitgründern vor, eine gemeinnützige Organisation missbraucht und in ein gewinnorientiertes Unternehmen umgewandelt zu haben. Im Kreuzverhör durch OpenAIs Anwalt William Savitt geriet Musk jedoch mehrfach in Bedrängnis. Zunächst musste er einräumen, dass Tesla derzeit kein AGI verfolgt – obwohl er wenige Wochen zuvor auf X geschrieben hatte, Tesla werde „eines der Unternehmen sein, das AGI entwickelt". Außerdem wurde er mit einem früheren Post konfrontiert, in dem er behauptete, 100 Millionen USD in OpenAI investiert zu haben; tatsächlich flossen lediglich 38 Millionen USD. Den Unterschied erklärte Musk mit dem Wert seiner Reputation und seines Netzwerks. Savitt legte zudem E-Mails vor, die zeigen, dass Musk – noch während seiner Zeit im OpenAI-Board – Tesla und Neuralink dazu ermunterte, OpenAI-Mitarbeiter abzuwerben, darunter Andrej Karpathy und Ilya Sutskever. Musk selbst hatte 2016 über eine For-Profit-Umwandlung diskutiert und 2017 eine Variante erkundet, bei der er die Mehrheit der Anteile gehalten hätte. Richterein Yvonne Gonzalez Rogers signalisierte, dass Fragen zur KI-Sicherheitsstrategie von xAI und OpenAI weiter verhandelt werden. Musk wird am Donnerstag erneut befragt; als weitere Zeugen sind Jared Birchall, Stuart Russell und Greg Brockman geladen.
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Elon Musk erschien am Mittwoch vor einem kalifornischen Bundesgericht, um seine Klage gegen OpenAI zu vertreten: Er wirft Sam Altman und den Mitgründern vor, eine gemeinnützige Organisation missbraucht und in ein gewinnorientiertes Unternehmen umgewandelt zu haben. Im Kreuzverhör durch OpenAIs Anwalt William Savitt geriet Musk jedoch mehrfach in Bedrängnis. Zunächst musste er einräumen, dass Tesla derzeit kein AGI verfolgt – obwohl er wenige Wochen zuvor auf X geschrieben hatte, Tesla werde „eines der Unternehmen sein, das AGI entwickelt". Außerdem wurde er mit einem früheren Post konfrontiert, in dem er behauptete, 100 Millionen USD in OpenAI investiert zu haben; tatsächlich flossen lediglich 38 Millionen USD. Den Unterschied erklärte Musk mit dem Wert seiner Reputation und seines Netzwerks. Savitt legte zudem E-Mails vor, die zeigen, dass Musk – noch während seiner Zeit im OpenAI-Board – Tesla und Neuralink dazu ermunterte, OpenAI-Mitarbeiter abzuwerben, darunter Andrej Karpathy und Ilya Sutskever. Musk selbst hatte 2016 über eine For-Profit-Umwandlung diskutiert und 2017 eine Variante erkundet, bei der er die Mehrheit der Anteile gehalten hätte. Richterein Yvonne Gonzalez Rogers signalisierte, dass Fragen zur KI-Sicherheitsstrategie von xAI und OpenAI weiter verhandelt werden. Musk wird am Donnerstag erneut befragt; als weitere Zeugen sind Jared Birchall, Stuart Russell und Greg Brockman geladen.
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