
OpenAI Codex mit GPT-5.5: Praxis-Techniken für maximale Coding-Effizienz
Eivind Kjosbakken, der bisher vor allem Anthropic Claude Code für seine tägliche Programmierarbeit nutzte, beschreibt in diesem Erfahrungsbericht seinen Wechsel zu OpenAI Codex mit GPT-5.5 nach zwei Wochen intensivem Praxistest. Er setzt dabei auf eine spezifische Konfiguration: Fast Mode für schnellere Ausführung, „Extra High Thinking" im Plan-Modus, „High Thinking" im normalen Modus sowie YOLO Mode, der dem Agenten freie Aktionsrechte im Arbeitsverzeichnis gibt. Besonders hervorgehoben wird die Playwright-MCP-Integration, die es Codex erlaubt, selbstständig den Browser zu steuern und implementierte Features zu testen – ein Ansatz, den Kjosbakken als wesentlichen Qualitätsverstärker für Coding Agents sieht. Im direkten Vergleich mit Claude Code attestiert er Codex eine höhere Präzision bei der Aufgabenerfüllung: Claude Code neige dazu, unaufgefordert weitere Code-Bereiche zu verändern, während Codex strikt am Auftrag bleibe – was aber auch Risiken birgt, da benachbarte Bugs dann unbehandelt bleiben. Ein weiterer Vorteil: Die Codex-Subscription erlaubt den Einsatz für sogenannte OpenClaw-Bots, was mit der Claude-Code-Subscription nicht mehr gestattet ist. Der Preis des 20×-Max-Abonnements ist laut Kjosbakken identisch mit Claude Code.
- GPT-5.5 ist das aktuell von Kjosbakken verwendete Modell innerhalb des Codex-Agents.
- Playwright MCP ermöglicht Codex, den Browser zu steuern und eigene Implementierungen selbst zu testen.
- YOLO Mode gibt Codex volle Aktionsfreiheit im Arbeitsverzeichnis ohne manuelle Bestätigung jedes Schritts.
- OpenClaw-Bots können mit der Codex-Subscription betrieben werden – mit der Claude-Code-Subscription ist dies nicht mehr erlaubt.
- Das 20×-Max-Abonnement hat laut Autor denselben Preis wie Claude Code; Differenzierung liegt nur in der Ausgabequalität.
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