MachinaCheck: Multi-Agent-System prüft CNC-Fertigbarkeit auf AMD MI300X
MachinaCheck entstand beim AMD Developer Hackathon auf lablab.ai im Mai 2026 und adressiert ein konkretes Praxisproblem: Die manuelle Fertigbarkeitsanalyse in kleinen CNC-Betrieben kostet 30–60 Minuten pro Zeichnung – bei 10–20 Anfragen pro Woche bis zu 20 Stunden qualifizierter Managementzeit. Das System nimmt eine STEP-Datei entgegen und erzeugt nach 30 Sekunden einen vollständigen Report. Die Pipeline besteht aus fünf Komponenten: einem reinen Python-Parser auf Basis von CadQuery/OpenCASCADE für exakte Geometrieextraktion, zwei Qwen-2.5-7B-Agenten für Operationsklassifikation und Machbarkeitsentscheidung, einem deterministischen Tool-Matcher gegen die Werkzeuginventar-Datenbank sowie einem abschließenden Report-Generator – ebenfalls Qwen 2.5 7B. Die Wahl des AMD Instinct MI300X mit 192 GB HBM3-VRAM und 5,3 TB/s Speicherbandbreite ist laut Team keine rein technische, sondern eine geschäftliche Entscheidung: STEP-Dateien enthalten vertrauliche Geometriedaten, die nicht an kommerzielle API-Anbieter übermittelt werden dürfen. Das Deployment nutzt ROCm und vLLM auf dem AMD Developer Cloud. LLM-Einsatz wird bewusst auf Schritte beschränkt, die Domänenwissen erfordern; deterministische Datenbankabfragen werden ohne Modellbeteiligung ausgeführt, um Latenz und Halluzinationsrisiko zu minimieren.
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