
US-Militär setzt erstmals explosive Drohnenboote im Kampf ein
Der Angriff in der Nacht zum 12. Juli 2026 markiert den ersten Kampfeinsatz explosiver Drohnenboote durch das US-Militär überhaupt. US Central Command veröffentlichte ein Video, das drei „one-way attack surface drones" beim Anflug auf die Bandar Abbas Naval Base zeigt – eine iranische Marinebasis am Persischen Golf. Eines der Ziele war ein iranisches U-Boot der Ghadir-Klasse, das an einem Portalkran außerhalb des Wassers hing und damit besonders verwundbar war. Die eingesetzten Fahrzeuge vom Typ Saronic Corsair stammen von Saronic Technologies aus Austin, Texas, und sind 24 Fuß (rund 7,3 Meter) lang, können bis zu 1.000 Pfund Nutzlast über 1.000 Seemeilen transportieren und erreichen über 34 Knoten Höchstgeschwindigkeit. Es war bereits der zweite nennenswerte Corsair-Einsatz im laufenden Konflikt: Am 8. Juni 2026 rettete ein Corsair-Boot zwei US-Army-Piloten vor der Küste Omans, nachdem deren AH-64 Apache von einer iranischen Shahed-Drohne abgeschossen worden war. Der aktuelle Krieg zwischen den USA und Iran begann am 28. Februar 2026 mit koordinierten Angriffen der USA und Israels auf iranische Ziele. Parallel zum Drohnenbootsangriff setzte das US-Militär auch LUCAS-Kamikazedrohnen ein – Eigenentwicklungen, die technisch auf den iranischen Shahed-Drohnen basieren. Der Trend zeigt, dass das US-Militär zunehmend auf günstigere asymmetrische Waffensysteme setzt, nachdem es im Iran-Krieg Dutzende teure Reaper-Drohnen im Gesamtwert von über einer Milliarde US-Dollar verloren hat.
- Ghadir-Klasse: Das getroffene iranische Midget-U-Boot gehört zur Ghadir-Klasse und war zum Angriffszeitpunkt aus dem Wasser gehoben an einem Portalkran befestigt.
- Corsair-Spezifikationen: 24 Fuß Länge, bis zu 1.000 Pfund Nutzlast, Reichweite über 1.000 Seemeilen, Höchstgeschwindigkeit über 34 Knoten – ohne direkte menschliche Fernsteuerung.
- Historisches Vorbild: Den ersten bestätigten Einsatz von Kamikaze-Drohnenbooten führten Houthi-Kräfte am 30. Januar 2017 gegen die saudische Fregatte Al Madinah durch – mit iranischer technischer Unterstützung.
- Ukraine als Vorreiter: Die ukrainische Marine setzte Drohnenboote seit Februar 2022 ein, um Russlands Schwarzmeerflotte zu drängen, und erzielte dabei mehrere militärhistorische Premieren (Drohnenboot schoss russische Hubschrauber ab).
- Reaper-Verluste als Treiber: Das US-Militär verlor im Iran-Krieg Dutzende Reaper-Drohnen im Gesamtwert von über 1 Milliarde USD – ein zentrales Motiv, günstigere Alternativen wie den Corsair zu beschaffen.
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- Ghadir-Klasse: Das getroffene iranische Midget-U-Boot gehört zur Ghadir-Klasse und war zum Angriffszeitpunkt aus dem Wasser gehoben an einem Portalkran befestigt.
- Corsair-Spezifikationen: 24 Fuß Länge, bis zu 1.000 Pfund Nutzlast, Reichweite über 1.000 Seemeilen, Höchstgeschwindigkeit über 34 Knoten – ohne direkte menschliche Fernsteuerung.
- Historisches Vorbild: Den ersten bestätigten Einsatz von Kamikaze-Drohnenbooten führten Houthi-Kräfte am 30. Januar 2017 gegen die saudische Fregatte Al Madinah durch – mit iranischer technischer Unterstützung.
- Ukraine als Vorreiter: Die ukrainische Marine setzte Drohnenboote seit Februar 2022 ein, um Russlands Schwarzmeerflotte zu drängen, und erzielte dabei mehrere militärhistorische Premieren (Drohnenboot schoss russische Hubschrauber ab).
- Reaper-Verluste als Treiber: Das US-Militär verlor im Iran-Krieg Dutzende Reaper-Drohnen im Gesamtwert von über 1 Milliarde USD – ein zentrales Motiv, günstigere Alternativen wie den Corsair zu beschaffen.
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