
Cognition-CEO dementiert Übernahmeversuch durch SpaceX
Der Bloomberg-Bericht über einen SpaceX-Übernahmeversuch bei Cognition erschien nur wenige Tage nach dem Abschluss von SpaceX' $60-Milliarden-Deal mit dem Coding-Startup Cursor – ein Zukauf, mit dem Elon Musks Raumfahrtkonzern seine KI-Ambitionen unterstreicht. SpaceX hatte zuvor bereits xAI übernommen und ist im Juni mit einer Marktkapitalisierung von zeitweise fast $2,3 Billionen an die Börse gegangen. Intern hatte Musk seinen Mitarbeitern erklärt, KI werde in „vier oder fünf Jahren 99 % des Unternehmenswerts" ausmachen – ein Versprechen, das erhebliche AI-Umsätze erfordert. Cursor und SpaceX hatten noch vor Abschluss der Akquisition gemeinsam das Modell Grok 4.6 veröffentlicht, das auf Coding-Benchmarks und komplexen agentischen Aufgaben besser abschneidet. Cognition seinerseits ist durch die Übernahme der Windsurf-Assets gewachsen – nachdem Google DeepMind Windsurfs CEO und Kernforschung in einem $2,4-Milliarden-Talent-und-Lizenzierungsdeal abgeworben hatte. Nach der Fusion wurden bei Cognition 30 Stellen gestrichen und den verbleibenden 200 Windsurf-Mitarbeitern Abfindungen angeboten; wer blieb, musste harte Bedingungen akzeptieren – darunter Wochen von über 80 Stunden und sechs Bürotage. Bloomberg zufolge sind Akquisitionsgespräche zwar nicht mehr aktiv, doch beide Unternehmen diskutieren weiterhin eine Zusammenarbeit, etwa die Nutzung von SpaceX-Rechenkapazität durch Cognition.
- Cursor und SpaceX veröffentlichten gemeinsam Grok 4.6, das auf Coding- und agentic-Task-Benchmarks verbesserte Werte erzielt.
- SpaceX verkauft überschüssige Rechenkapazität an KI-Anbieter wie Anthropic – ein möglicher Kooperationspunkt mit Cognition, den Wu in seinem Dementi nicht kommentierte.
- Cognition hatte Windsurf-Assets übernommen, nachdem Google DeepMind Windsurfs CEO und Top-Forschung für $2,4 Mrd. abgeworben hatte; anschließend wurden 30 Stellen gestrichen.
- Nach der Windsurf-Integration erwartete Cognition von verbleibenden Mitarbeitern über 80-Stunden-Wochen und sechs Bürotage.
- xAI kämpft um Enterprise-Kunden und war zuletzt mit Kontroversen konfrontiert – darunter der 'MechaHitler'-Vorfall und Skandale um nicht-konsensuelle sexuelle Inhalte mit dem Chatbot Grok.
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