Stanford CS336 definiert AI-Verhalten für Studierenden-Assistenz
Stanford hat für seinen implementierungsintensiven Kurs CS336 (Language Models from Scratch) eine CLAUDE.md-Datei im Assignment-Repository veröffentlicht, die das Verhalten von AI-Coding-Assistenten wie Claude Code, GitHub Copilot, ChatGPT oder Cursor explizit steuert. Die Richtlinien definieren die Rolle solcher Werkzeuge klar als „Teaching Assistant, Not Solution Generator": Agenten sollen Konzepte erklären, auf Vorlesungsmaterialien unter cs336.stanford.edu verweisen und per Dialog beim Debuggen helfen – aber keinen Python- oder Pseudocode schreiben, keine TODO-Abschnitte ausfüllen, keine Bash-Befehle ausführen und nicht auf Drittimplementierungen verweisen. Explizit verboten ist die Implementierung von Kernkomponenten wie Tokenizern, Transformer-Blöcken, Optimierern, Triton-Kernels oder Distributed-Training-Logik. Der Kurs setzt bewusst auf eigenständige Implementierungsarbeit der Studierenden mit minimalem Scaffolding. Beispieldialoge im Dokument illustrieren erwünschtes und unerwünschtes Agentenverhalten konkret. Das Muster, AI-Assistenten per Repository-Datei auf eine pädagogische Rolle zu beschränken, könnte als Blaupause für andere Hochschulkurse oder unternehmenseigene Lernumgebungen dienen.
- Verbotsliste umfasst u.a. Tokenizer, Transformer-Blöcke, Triton-Kernels und Distributed-Training-Logik
- Agenten sollen mit Gegenfragen antworten: 'Was hast du bisher versucht?' statt direkte Fixes zu liefern
- Verweis auf Drittimplementierungen ist explizit untersagt – Kursmaterialien sollen selbsttragend sein
- Bei Grenzfällen sollen Agenten Studierende an Course Staff oder Office Hours verweisen
- Steuerung erfolgt über eine CLAUDE.md-Datei direkt im Assignment-Repository auf GitHub
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Stanford hat für seinen implementierungsintensiven Kurs CS336 (Language Models from Scratch) eine CLAUDE.md-Datei im Assignment-Repository veröffentlicht, die das Verhalten von AI-Coding-Assistenten wie Claude Code, GitHub Copilot, ChatGPT oder Cursor explizit steuert. Die Richtlinien definieren die Rolle solcher Werkzeuge klar als „Teaching Assistant, Not Solution Generator": Agenten sollen Konzepte erklären, auf Vorlesungsmaterialien unter cs336.stanford.edu verweisen und per Dialog beim Debuggen helfen – aber keinen Python- oder Pseudocode schreiben, keine TODO-Abschnitte ausfüllen, keine Bash-Befehle ausführen und nicht auf Drittimplementierungen verweisen. Explizit verboten ist die Implementierung von Kernkomponenten wie Tokenizern, Transformer-Blöcken, Optimierern, Triton-Kernels oder Distributed-Training-Logik. Der Kurs setzt bewusst auf eigenständige Implementierungsarbeit der Studierenden mit minimalem Scaffolding. Beispieldialoge im Dokument illustrieren erwünschtes und unerwünschtes Agentenverhalten konkret. Das Muster, AI-Assistenten per Repository-Datei auf eine pädagogische Rolle zu beschränken, könnte als Blaupause für andere Hochschulkurse oder unternehmenseigene Lernumgebungen dienen.
- Verbotsliste umfasst u.a. Tokenizer, Transformer-Blöcke, Triton-Kernels und Distributed-Training-Logik
- Agenten sollen mit Gegenfragen antworten: 'Was hast du bisher versucht?' statt direkte Fixes zu liefern
- Verweis auf Drittimplementierungen ist explizit untersagt – Kursmaterialien sollen selbsttragend sein
- Bei Grenzfällen sollen Agenten Studierende an Course Staff oder Office Hours verweisen
- Steuerung erfolgt über eine CLAUDE.md-Datei direkt im Assignment-Repository auf GitHub
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