
Vercel CDN unterstützt jetzt Encrypted Client Hello (ECH)
Encrypted Client Hello (ECH) ist eine Erweiterung des TLS-Protokolls, die den letzten bisher im Klartext übertragenen Bestandteil des HTTPS-Handshakes absichert: die Server Name Indication (SNI). Die SNI teilt dem Server beim Verbindungsaufbau mit, welche Domain angefragt wird – bislang für Netzwerk-Beobachter wie ISPs, Firewalls oder staatliche Überwachungsinfrastruktur sichtbar. Vercel löst dieses Problem, indem ECH auf Plattformebene verwaltet wird und sich automatisch aktiviert, sofern die Domain über Vercel DNS läuft – ohne dass Entwickler Einstellungen vornehmen müssen. Nach außen hin erscheint die Verbindung lediglich als Verbindung zu Vercels gemeinsamem ECH-Hostnamen `.vercel-ech.com`, der tatsächliche Ziel-Hostname bleibt verschlüsselt. Technisch setzt ECH auf dem HTTPS DNS-Eintragstyp auf und erfordert, dass sowohl Client als auch Server die Erweiterung unterstützen; aktuelle Versionen von Chrome, Edge und Firefox bringen diese Unterstützung bereits mit. Domains, die auf Vercel zeigen, aber eigene externe DNS-Anbieter nutzen, sind von der automatischen Aktivierung ausgenommen, da Vercel dort keine Kontrolle über den HTTPS-DNS-Record hat. Die Funktion ergänzt bestehende Verschlüsselungsmaßnahmen im Vercel CDN und adressiert einen Datenschutz-Blindspot, der trotz HTTPS-Verschlüsselung des eigentlichen Datentransfers bestehen blieb.
- ECH wird ausschließlich für Domains aktiviert, die über **Vercel DNS** verwaltet werden – externe DNS-Anbieter werden nicht unterstützt.
- Nach außen sehen Netzwerk-Beobachter nur eine Verbindung zum gemeinsamen Hostnamen **`.vercel-ech.com`** statt der eigentlichen Ziel-Domain.
- Die Aktivierung erfolgt **vollautomatisch auf Plattformebene** – Entwickler müssen keine Konfiguration vornehmen.
- Browser-seitige Unterstützung besteht bei **aktuellen Versionen von Chrome, Edge und Firefox**; ältere Clients fallen transparent auf Standard-TLS zurück.
- ECH schließt die letzte Klartext-Lücke im HTTPS-Handshake: Bisher war die **SNI (Server Name Indication)** für Dritte einsehbar, obwohl der Datentransfer selbst verschlüsselt war.
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- Nach außen sehen Netzwerk-Beobachter nur eine Verbindung zum gemeinsamen Hostnamen **`.vercel-ech.com`** statt der eigentlichen Ziel-Domain.
- Die Aktivierung erfolgt **vollautomatisch auf Plattformebene** – Entwickler müssen keine Konfiguration vornehmen.
- Browser-seitige Unterstützung besteht bei **aktuellen Versionen von Chrome, Edge und Firefox**; ältere Clients fallen transparent auf Standard-TLS zurück.
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