
Respond.io sichert 62,5 Mio. USD Series B für KI-gestütztes Messaging
Respond.io wurde 2017 von Gerardo Salandra (CEO), Hassan Ahmed (CTO) und Iaroslav Kudritskiy (COO) in Hongkong gegründet und zwei Jahre später nach Kuala Lumpur verlagert. Salandra bringt Erfahrung von IBM und Google mit sowie aus seiner Zeit bei Runtastic, der Fitness-App, die 2015 von Adidas übernommen wurde. Die Plattform richtet sich an mittelgroße bis große B2C-Unternehmen mit 200 bis 10.000 Mitarbeitenden in sogenannten „High-Consideration"-Branchen – also Sektoren, in denen Kunden vor dem Kauf Beratungsbedarf haben, etwa Automotive, Healthcare, Bildung und Reisen. Respond.io integriert Kanäle wie WhatsApp, Instagram, TikTok, Messenger, Line, Telegram, WeChat sowie Sprachanrufe und Web-Chat in einer einheitlichen Oberfläche. Die letzte Finanzierungsrunde vor der aktuellen Series B war eine Series A über 7 Mio. USD im Jahr 2022 – das Unternehmen hat sein ARR seitdem massiv gesteigert. Die geografische Umsatzverteilung zeigt derzeit je rund 30 % aus APAC und Lateinamerika, 20 % aus dem Nahen Osten und Afrika sowie lediglich 20 % aus Nordamerika und Westeuropa – obwohl diese beiden Regionen laut Salandra aktuell am schnellsten wachsen. CEO Salandra nennt als persönliches Fernziel einen Börsengang an der Nasdaq.
- Gründerteam: CEO Gerardo Salandra (ex-IBM, Google, Runtastic), CTO Hassan Ahmed, COO Iaroslav Kudritskiy – Gründung 2017 in Hongkong, Verlegung nach Kuala Lumpur 2019.
- Letzte Finanzierungsrunde vor der Series B war eine Series A über 7 Mio. USD im Jahr 2022 – Wachstumsfaktor beim ARR seitdem erheblich.
- Umsatzverteilung: ~30 % APAC, ~30 % Lateinamerika, ~20 % Naher Osten/Afrika, ~20 % Nordamerika und Westeuropa; letztere wachsen laut CEO am schnellsten.
- Akquisitionsstrategie zielt auf zwei Typen: ergänzende Technologie-Assets und Teams mit etablierten Kundenstämmen in Europa und Nordamerika – konkrete Gespräche laufen bereits.
- Salandra beschreibt einen 'Data Flywheel': Mehr Nachrichten → bessere KI → mehr Kunden → noch mehr Nachrichten; 2 Mrd. verarbeitete Nachrichten pro Quartal bilden die Datenbasis.
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