Dark-Money-Kampagne: OpenAI- und a16z-Netzwerk zahlt Influencer für Anti-China-AI-Narrative
„Build American AI" ist eine US-amerikanische Non-Profit-Organisation, die laut Recherchen mit einem Super PAC verknüpft ist, das von Führungskräften bei OpenAI und der Risikokapitalfirma Andreessen Horowitz (a16z) finanziert wird. Die Organisation soll Influencer und Medienmacher bezahlen, um pro-KI-Botschaften zu verbreiten und Chinas KI-Entwicklung gezielt als Bedrohung für die USA darzustellen. Im Kontext der Local-LLaMA-Community wird diese Kampagne kritisch gesehen: Nutzer verweisen darauf, dass ein erheblicher Teil der zuletzt veröffentlichten Open-Source-Modelle mit öffentlichen Gewichten aus China stammt – darunter Modelle von DeepSeek, Qwen und anderen chinesischen Labs. Die Kampagne wirft grundsätzliche Fragen zur Transparenz politischer Einflussnahme im KI-Diskurs auf, insbesondere wenn kommerzielle Interessen etablierter US-Player hinter vermeintlich neutralen Advocacy-Initiativen stecken.
- Build American AI ist als Non-Profit organisiert, aber mit einem von Tech-Größen finanzierten Super PAC verknüpft.
- Zu den Geldgebern im Hintergrund zählen laut Bericht Executives von OpenAI und Andreessen Horowitz.
- Die Kampagne zielt darauf ab, Influencer für pro-amerikanische KI-Narrative und Anti-China-Framing zu bezahlen.
- In der Local-LLaMA-Community stammt laut Post-Autor rund die Hälfte der Open-Source-Modelle des letzten Monats aus China.
- Der Vorfall befeuert die Debatte über Interessenkonflikte zwischen kommerziellen AI-Labs und Open-Source-Ökosystemen.
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