
Stability AI sichert sich 76 Mio. Dollar Series-B-Finanzierung
Stability AI, 2019 gegründet und bekannt durch das Bildgenerierungsmodell Stable Diffusion, hat seine Series-B-Runde mit einem ungewöhnlichen Investorenfeld abgeschlossen. Neben den drei großen Musikkonzernen Universal Music Group, Sony Music Group und Warner Music Group beteiligte sich auch Gaming-Riese Electronic Arts (EA) – allesamt Partner, mit denen Stability AI bereits laufende Kooperationsverträge unterhält. Ergänzt wird das Investorenfeld durch die Beteiligungsgesellschaften AMD Ventures und Pacific Alliance Ventures. CEO Prem Akkaraju, der 2024 zu Stability AI wechselte, betonte, das Kapital solle den Ausbau der „Creative Production"-Produktsuite sowie den professionellen Servicezweig des Unternehmens vorantreiben. Die Partnerschaften mit Universal Music und EA wurden im Oktober des Vorjahres besiegelt, jene mit Warner Music folgte im November – jeweils mit einer Co-Entwicklungskomponente, die den Konzernen aktive Mitgestaltung an den KI-Tools ermöglicht, nicht nur eine Lizenznutzung der Ergebnisse. Auf der rechtlichen Seite erzielte Stability AI zuletzt einen wichtigen Teilerfolg: Ein britisches Gericht entschied in einem Urheberrechtsstreit mit Getty Images weitgehend zugunsten des Unternehmens, obwohl ein paralleles Verfahren von Getty in den USA noch aussteht. Ungeklärt ist zudem eine Klage des Mitgründers Cyrus Hodes aus dem Jahr 2023, der behauptet, vom anderen Mitgründer Emad Mostaque zum Verkauf seines Unternehmensanteils gedrängt worden zu sein.
- AMD Ventures und Pacific Alliance Ventures beteiligten sich neben den Entertainment-Konzernen an der Series-B-Runde.
- Die Kooperationen mit Universal Music/EA und Warner Music beinhalten aktive Co-Entwicklung der KI-Tools – nicht nur Output-Lizenzierung.
- Das britische Gericht entschied im Getty-Images-Urheberrechtsstreit weitgehend zugunsten von Stability AI; das US-Verfahren läuft noch.
- Mitgründer Cyrus Hodes klagte 2023 gegen Stability AI mit der Behauptung, Mitgründer Emad Mostaque habe ihn zum Verkauf seines Anteils gedrängt.
- Stability AI bietet aktuell KI-Modelle für Musik-, Video- und Bildgenerierung an und baut zusätzlich einen professionellen Servicezweig aus.
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Stability AI, 2019 gegründet und bekannt durch das Bildgenerierungsmodell Stable Diffusion, hat seine Series-B-Runde mit einem ungewöhnlichen Investorenfeld abgeschlossen. Neben den drei großen Musikkonzernen Universal Music Group, Sony Music Group und Warner Music Group beteiligte sich auch Gaming-Riese Electronic Arts (EA) – allesamt Partner, mit denen Stability AI bereits laufende Kooperationsverträge unterhält. Ergänzt wird das Investorenfeld durch die Beteiligungsgesellschaften AMD Ventures und Pacific Alliance Ventures. CEO Prem Akkaraju, der 2024 zu Stability AI wechselte, betonte, das Kapital solle den Ausbau der „Creative Production"-Produktsuite sowie den professionellen Servicezweig des Unternehmens vorantreiben. Die Partnerschaften mit Universal Music und EA wurden im Oktober des Vorjahres besiegelt, jene mit Warner Music folgte im November – jeweils mit einer Co-Entwicklungskomponente, die den Konzernen aktive Mitgestaltung an den KI-Tools ermöglicht, nicht nur eine Lizenznutzung der Ergebnisse. Auf der rechtlichen Seite erzielte Stability AI zuletzt einen wichtigen Teilerfolg: Ein britisches Gericht entschied in einem Urheberrechtsstreit mit Getty Images weitgehend zugunsten des Unternehmens, obwohl ein paralleles Verfahren von Getty in den USA noch aussteht. Ungeklärt ist zudem eine Klage des Mitgründers Cyrus Hodes aus dem Jahr 2023, der behauptet, vom anderen Mitgründer Emad Mostaque zum Verkauf seines Unternehmensanteils gedrängt worden zu sein.
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