
Microsoft 365 Copilot durch eigene Antworten zu kritischer Schwachstelle gebracht
Die Sicherheitsforscher von Varonis nutzten keine klassischen Methoden wie Reverse Engineering, sondern befragten Microsoft 365 Copilot schlicht so lange, bis das Modell seinen eigenen Schutzmechanismus erklärte – und dabei einen undokumentierten internen Parameter preisgab. Im Dialog stellten die Forscher gezielte Fragen zur Architektur der Guardrails: Warum sei automatische Ausführung unmöglich, welche URL-Strukturen und Deep-Links seien involviert, was passiere beim Laden einer Seite mit vorausgefülltem Prompt-Feld? Jede Antwort lieferte neue technische Details, bis Copilot schließlich den Parameter ?autorun=1 offenbarte, der in Kombination mit dem bekannten ?q=-Parameter die Nutzerbestätigung vollständig umgeht. Ein präparierter Link im Format https://copilot.microsoft.com/?q=&autorun=1 genügte, um beim bloßen Klick des Opfers Prompts automatisch auszuführen – inklusive dem Durchsuchen des E-Mail-Postfachs nach Passwörtern und dem Exfiltrieren der Daten in base64-kodierter Form an einen angreiferkontrollierten Webhook-Server. Microsoft dämpfte den Angriffsvektor zunächst still im Februar, indem der ?q=-Parameter keine Texteingabe mehr in den Chatbot injizieren konnte; umfassendere Fixes folgten erst am 26. August 2026. Separat demonstrierte Varonis einen zweiten Angriff: Über Prompt Injection in Webseiten-Metadaten ließ sich der persistente Copilot-Speicher manipulieren – mit Auswirkungen, die auch nach Passwortänderungen oder Session-Widerrufen bestehen bleiben.
„At the beginning, Copilot kept refusing, but every refusal revealed technical details about its internal architecture. Copilot eventually disclosed undocumented parameters. I took those parameters and used them for prompts for running automatically.“
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Microsoft 365 Copilot durch eigene Antworten zu kritischer Schwachstelle gebracht
Die Sicherheitsforscher von Varonis nutzten keine klassischen Methoden wie Reverse Engineering, sondern befragten Microsoft 365 Copilot schlicht so lange, bis das Modell seinen eigenen Schutzmechanismus erklärte – und dabei einen undokumentierten internen Parameter preisgab. Im Dialog stellten die Forscher gezielte Fragen zur Architektur der Guardrails: Warum sei automatische Ausführung unmöglich, welche URL-Strukturen und Deep-Links seien involviert, was passiere beim Laden einer Seite mit vorausgefülltem Prompt-Feld? Jede Antwort lieferte neue technische Details, bis Copilot schließlich den Parameter ?autorun=1 offenbarte, der in Kombination mit dem bekannten ?q=-Parameter die Nutzerbestätigung vollständig umgeht. Ein präparierter Link im Format https://copilot.microsoft.com/?q=&autorun=1 genügte, um beim bloßen Klick des Opfers Prompts automatisch auszuführen – inklusive dem Durchsuchen des E-Mail-Postfachs nach Passwörtern und dem Exfiltrieren der Daten in base64-kodierter Form an einen angreiferkontrollierten Webhook-Server. Microsoft dämpfte den Angriffsvektor zunächst still im Februar, indem der ?q=-Parameter keine Texteingabe mehr in den Chatbot injizieren konnte; umfassendere Fixes folgten erst am 26. August 2026. Separat demonstrierte Varonis einen zweiten Angriff: Über Prompt Injection in Webseiten-Metadaten ließ sich der persistente Copilot-Speicher manipulieren – mit Auswirkungen, die auch nach Passwortänderungen oder Session-Widerrufen bestehen bleiben.
„At the beginning, Copilot kept refusing, but every refusal revealed technical details about its internal architecture. Copilot eventually disclosed undocumented parameters. I took those parameters and used them for prompts for running automatically.“
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