
Microsoft konsolidiert Copilot-Apps und streicht gescheiterte KI-Features
Die Zusammenlegung der Consumer-App „Copilot" mit der Business-App „Microsoft 365 Copilot" ist ein strategisches Eingeständnis, dass Microsofts zweigleisige Produktstrategie Nutzer überfordert und Copilot im Wettbewerb mit ChatGPT, Claude und Gemini geschwächt hat. Laut Microsofts eigener Support-Dokumentation, auf die GeekWire zuerst hinwies, verlieren Privatkunden ab 18. August 2026 konkret vier Features: Gruppen-Chats, KI-generierte Podcasts, die experimentelle Copilot-Labs-Umgebung sowie Deep Research. Zahlende Business-Nutzer erhalten mit „Researcher" zumindest einen Ersatz für Deep Research. Ebenfalls gestrichen wird die animierte Copilot-Figur namens „Mico" – ein schwebender Blob, den Microsoft selbst als KI-Variante von Clippy positioniert hatte. Dateien, die in der bisherigen Stand-alone-App erstellt wurden, sollen automatisch nach OneDrive migriert werden; Microsoft warnt, dass weitere Features während der Übergangsphase vorübergehend verschwinden könnten. Der interne Druck war zuletzt hoch: Microsoft-EVP Jacob Andreou, der Copilot verantwortet, soll laut einem Bericht von The Information aus Juli in einem internen Memo gefordert haben, dass die App das „Recht zu existieren" erst noch verdienen müsse – und dafür Abschied von nicht funktionierenden Features nehmen müsse. Die Konsolidierung reiht sich in einen Branchentrend ein: Anthropic fusionierte Cowork in Claude, OpenAI integrierte den Agenten-Modus Operator in ChatGPT, und Google bündelt Spezialfunktionen in Gemini.
- Vier konkret abgeschaltete Consumer-Features ab 18. August 2026: Gruppen-Chats, KI-Podcasts, Copilot Labs und Deep Research.
- Animierte Maskottchen-Figur 'Mico' – ein schwebender Blob als KI-Version von Clippy – wird ebenfalls eingestellt.
- Zahlende M365-Nutzer behalten Deep-Research-Funktionalität über das Ersatz-Feature 'Researcher'.
- Microsoft-EVP Jacob Andreou schrieb intern, Copilot müsse das 'Recht zu existieren' erst noch verdienen – gemeldet von The Information im Juli.
- Nutzerdateien aus der bisherigen Stand-alone-Copilot-App werden automatisch zu OneDrive migriert.
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Microsoft konsolidiert Copilot-Apps und streicht gescheiterte KI-Features
Die Zusammenlegung der Consumer-App „Copilot" mit der Business-App „Microsoft 365 Copilot" ist ein strategisches Eingeständnis, dass Microsofts zweigleisige Produktstrategie Nutzer überfordert und Copilot im Wettbewerb mit ChatGPT, Claude und Gemini geschwächt hat. Laut Microsofts eigener Support-Dokumentation, auf die GeekWire zuerst hinwies, verlieren Privatkunden ab 18. August 2026 konkret vier Features: Gruppen-Chats, KI-generierte Podcasts, die experimentelle Copilot-Labs-Umgebung sowie Deep Research. Zahlende Business-Nutzer erhalten mit „Researcher" zumindest einen Ersatz für Deep Research. Ebenfalls gestrichen wird die animierte Copilot-Figur namens „Mico" – ein schwebender Blob, den Microsoft selbst als KI-Variante von Clippy positioniert hatte. Dateien, die in der bisherigen Stand-alone-App erstellt wurden, sollen automatisch nach OneDrive migriert werden; Microsoft warnt, dass weitere Features während der Übergangsphase vorübergehend verschwinden könnten. Der interne Druck war zuletzt hoch: Microsoft-EVP Jacob Andreou, der Copilot verantwortet, soll laut einem Bericht von The Information aus Juli in einem internen Memo gefordert haben, dass die App das „Recht zu existieren" erst noch verdienen müsse – und dafür Abschied von nicht funktionierenden Features nehmen müsse. Die Konsolidierung reiht sich in einen Branchentrend ein: Anthropic fusionierte Cowork in Claude, OpenAI integrierte den Agenten-Modus Operator in ChatGPT, und Google bündelt Spezialfunktionen in Gemini.
- Vier konkret abgeschaltete Consumer-Features ab 18. August 2026: Gruppen-Chats, KI-Podcasts, Copilot Labs und Deep Research.
- Animierte Maskottchen-Figur 'Mico' – ein schwebender Blob als KI-Version von Clippy – wird ebenfalls eingestellt.
- Zahlende M365-Nutzer behalten Deep-Research-Funktionalität über das Ersatz-Feature 'Researcher'.
- Microsoft-EVP Jacob Andreou schrieb intern, Copilot müsse das 'Recht zu existieren' erst noch verdienen – gemeldet von The Information im Juli.
- Nutzerdateien aus der bisherigen Stand-alone-Copilot-App werden automatisch zu OneDrive migriert.
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