audio.cpp 0.5: DramaBox TTS, Confucius4 Sprachübertragung und AMD ROCm-Support
audio.cpp 0.5 wurde von der Community rund um Nutzer /u/Acceptable-Cycle4645 entwickelt und ist ein Open-Source-Framework für lokale Audio-Inferenz ohne Cloud-Abhängigkeit. Das Herzstück des neuen Releases ist DramaBox, das auf der LTX-2.3-Audioarchitektur aufbaut und sich durch prompt-gesteuertes Voice-Acting auszeichnet: Ein Eingabetext beschreibt nicht nur den gesprochenen Inhalt, sondern auch Tonlage, Emotionen, Pausen, Lachen, Seufzer und den gesamten Sprechfluss – das System setzt diese Beschreibungen direkt in Klang um. Confucius4-TTS ergänzt das Release um sprachübergreifenden Voice-Transfer: Eine Referenzstimme lässt sich in eine andere unterstützte Sprache übertragen, was besonders für Mehrsprachigkeits-Workflows relevant ist. Neben diesen Highlights wurden sieben weitere Modelle integriert, darunter GLM-TTS, Kroko ASR, Parakeet-TDT, Inflect Micro v2 und Fun-ASR-Nano – Letzteres stammt direkt vom offiziellen FunASR-Team, das audio.cpp nun auf seiner Deployment-Plattform listet. Auf der Hardware-Seite landet mit HIP/ROCm erstmals ein früher Support für AMD-GPUs, während die Apple-Silicon-Metal-Pfade beschleunigt wurden. Server- und Streaming-Funktionen wurden um Live-PCM-Ingest und sauberere Streaming-Transcript-Deltas erweitert. Die Maintainer rufen die Community gezielt zu Beiträgen auf: gesucht werden vor allem messbare Modell-Optimierungen mit Before-/After-Benchmarks sowie ein Ersatz für das bestehende Python-WebUI durch eine schlanke, portable Alternative.
- DramaBox basiert auf der LTX-2.3-Audioarchitektur und erlaubt Steuerung von Emotion, Delivery, Lachen, Seufzern, Pausen und Sprecherverhalten per Prompt.
- Fun-ASR-Nano stammt vom offiziellen FunASR-Team — audio.cpp ist dadurch jetzt auf der offiziellen FunASR-Deployment-Plattform gelistet.
- RVC (Voice Conversion) und BS-RoFormer (Vocal Separation) wurden als neue Modellkategorien in das Framework aufgenommen.
- Früher HIP/ROCm-Support für AMD-GPUs ergänzt die bisherige CUDA-Unterstützung; Non-CUDA-Backends gelten laut Maintainer noch als weniger optimiert.
- Die Maintainer suchen einen Ersatz für das bestehende Python-WebUI durch eine leichtgewichtige, portable Alternative — UI-Beiträge werden explizit erbeten.
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