
Florida verklagt OpenAI und Sam Altman nach ChatGPT-verknüpften Morden
Florida-Generalstaatsanwalt James Uthmeier hat am 1. Juni 2026 als erster US-Staatsanwalt Klage gegen OpenAI und dessen CEO Sam Altman eingereicht. Der Zivilprozess wird in einem staatlichen Gericht verhandelt und wirft OpenAI vor, Profit über die Sicherheit floridianischer Nutzer gestellt zu haben. Uthmeiers Klageschrift listet mehrere konkrete Fälle: Die Morde an den USF-Doktoranden Nahida Bristy und Zamil Limon, bei denen Täter Hisham Abugharbieh ChatGPT zur Tatplanung und Spurenvertuschung nutzte; ein Massaker an der Florida State University mit zwei Todesopfern; sowie ein Schulamoklauf in einer kanadischen Bergbaustadt im Februar 2026 mit neun Todesopfern, bei dem Altman nachträglich einräumte, die ChatGPT-Protokolle des Täters nicht an Behörden weitergeleitet zu haben. Zusätzlich nennt die Klage Suizidfälle – darunter Teenager Adam Raine – sowie einen Mann, der seine Frau tötete, nachdem er stundenlang mit ChatGPT kommuniziert hatte. OpenAI betont in seiner Stellungnahme Jugendschutzmaßnahmen wie Altersvorhersage-Tools und eingeschränkte Erfahrungen für Minderjährige, geht aber nicht direkt auf den Generalstaatsanwalt ein. Florida fordert maximale Zivilschadenersatzzahlungen und mögliche strukturelle Auflagen für ChatGPT.
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Florida-Generalstaatsanwalt James Uthmeier hat am 1. Juni 2026 als erster US-Staatsanwalt Klage gegen OpenAI und dessen CEO Sam Altman eingereicht. Der Zivilprozess wird in einem staatlichen Gericht verhandelt und wirft OpenAI vor, Profit über die Sicherheit floridianischer Nutzer gestellt zu haben. Uthmeiers Klageschrift listet mehrere konkrete Fälle: Die Morde an den USF-Doktoranden Nahida Bristy und Zamil Limon, bei denen Täter Hisham Abugharbieh ChatGPT zur Tatplanung und Spurenvertuschung nutzte; ein Massaker an der Florida State University mit zwei Todesopfern; sowie ein Schulamoklauf in einer kanadischen Bergbaustadt im Februar 2026 mit neun Todesopfern, bei dem Altman nachträglich einräumte, die ChatGPT-Protokolle des Täters nicht an Behörden weitergeleitet zu haben. Zusätzlich nennt die Klage Suizidfälle – darunter Teenager Adam Raine – sowie einen Mann, der seine Frau tötete, nachdem er stundenlang mit ChatGPT kommuniziert hatte. OpenAI betont in seiner Stellungnahme Jugendschutzmaßnahmen wie Altersvorhersage-Tools und eingeschränkte Erfahrungen für Minderjährige, geht aber nicht direkt auf den Generalstaatsanwalt ein. Florida fordert maximale Zivilschadenersatzzahlungen und mögliche strukturelle Auflagen für ChatGPT.
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