
Greg Brockman liest vor Gericht aus persönlichem Tagebuch vor
Greg Brockman, Präsident von OpenAI, wurde im Mai 2026 im Rechtsstreit gegen Elon Musk gezwungen, Auszüge aus seinem privaten Tagebuch vor Gericht vorzulesen. Musks Anwalt Steven Molo nutzte die zwischen 2015 und 2023 geschriebenen Einträge, um zu argumentieren, dass Brockman und CEO Sam Altman OpenAIs gemeinnützige Mission aufgegeben hätten, um sich persönlich zu bereichern. Besonders kritisch: Ein 2017er-Eintrag, in dem Brockman notierte „Making the money for us sounds great and all" im Kontext einer geplanten Umwandlung in ein Profitunternehmen, sowie eine Notiz über sein Ziel von 1 Milliarde Dollar. Brockmans heutige Anteile werden auf etwa 30 Milliarden Dollar geschätzt. Die Verteidigung argumentierte, dass die Tagebucheinträge Reflexionen alternativer Standpunkte und interne Überlegungen zur Bewahrung der Mission waren, nicht bloße Gier-Dokumente. Das Verfahren behandelt die grundsätzliche Frage nach OpenAIs ursprünglicher Mission und der Rolle des For-Profit-Arms ab 2018.
- Greg Brockmans Tagebuch umfasst etwa 100 Seiten, geschrieben seit seiner Schulzeit, ursprünglich nur für ihn selbst bestimmt
- 2017-Eintrag zeigt Überlegungen zu einer Umwandlung in For-Profit mit dem Ziel ‚$1B' persönlichem Gewinn während Musks Ultimatum
- Brockman erhielt seinen 30-Milliarden-Dollar-Anteil lange vor ChatGPTs Release, argumentierte Brockman in seiner Verteidigung
- Musks Anwalt verglich Brockman metaphorisch mit einem ‚Bankräuber' beim Herunterspielen des Gewinns
- Tagebucheinträge wurden von OpenAI im Oktober als Beweise eingereicht, im Januar 2026 entsiegelt und öffentlich gemacht
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