
Hassabis sieht Menschheit „am Fuß der Singularität" – LeCun widerspricht
Auf einem öffentlichen Forum trafen drei prominente KI-Forscher mit stark unterschiedlichen Einschätzungen zum Stand heutiger KI aufeinander. DeepMind-CEO Demis Hassabis vertritt die optimistischste Position: Die Menschheit stehe bereits „in den Ausläufern der Singularität" – ein Hinweis darauf, dass er den Wendepunkt zu selbstverstärkender KI-Entwicklung für nahe oder bereits begonnen hält. Meta-Chefforscher Yann LeCun hingegen bleibt bei seiner bekannten Skepsis: Aktuelle KI-Systeme seien schlicht nicht wirklich intelligent. Gemini-Co-Lead Oriol Vinyals nimmt eine vermittelnde Position ein: Die heutigen Modelle hätten vor sieben Jahren durchaus wie AGI ausgesehen – gemessen an den damaligen Maßstäben –, doch wesentliche Fähigkeiten fehlen nach wie vor: Lernen aus Erfahrung und das Erzeugen echter wissenschaftlicher Durchbrüche. Die Debatte verdeutlicht, dass selbst führende Forscher keine gemeinsame Definition von Intelligenz oder AGI teilen, was die Einordnung von Fortschrittsversprechen der Branche erschwert.
„We are standing in the foothills of the singularity.“
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