
Vercel launcht Run SDK für sichere Code-Ausführung in KI-Agenten
Das Run SDK ist ein npm-Paket, das von Vercel als Open-Source-Modul veröffentlicht wurde und bereits intern das „code mode tool execution" im AI SDK antreibt. Es führt JavaScript und TypeScript mit entfernten Typ-Annotationen in einem frischen QuickJS-Kontext innerhalb eines Worker-Threads aus – ohne direkten Zugriff auf Node.js, Netzwerk oder Anwendungsgeheimnisse. Anwendungen definieren sogenannte `hostFunctions`, die als kontrollierte Einstiegspunkte in die Sandbox dienen: Aufrufe werden serialisiert über die Sandbox-Grenze geleitet, Promises werden unterstützt, und Credentials bleiben vollständig auf der Host-Seite. Ein zentrales Feature ist der Interrupt-Mechanismus: Wenn generierter Code eine sensible Operation wie `orders.refund(id)` erreicht, kann die Host-Funktion die Ausführung unterbrechen und einen signierten Token zurückgeben, mit dem die Ausführung später fortgesetzt werden kann – ohne bereits erledigte Schritte zu wiederholen. Settled Host-Function-Calls werden beim Replay aus ihrem aufgezeichneten Ergebnis bedient. Limits für Heap-Größe und Datenmenge, die die Sandbox-Grenze überquert, lassen sich global über `createRunner()` und zusätzlich pro Run setzen. Das SDK ist ausdrücklich nicht für Workloads gedacht, die ein Betriebssystem, Paketinstallation oder Prozess-Isolation erfordern – dafür verweist Vercel auf das separate Produkt Vercel Sandbox.
- QuickJS-Kontext wird pro Ausführung neu erstellt; dynamisches eval ist deaktiviert und eingebaute Prototypen sind gehärtet (hardened).
- Signierter Token bei Interrupt: Die Anwendung speichert ihn mit der Approval-Anfrage und nutzt ihn später zum Fortsetzen – der Worker muss währenddessen nicht am Leben bleiben.
- Zwei parallele Service-Calls können im generierten Programm gleichzeitig ausgeführt werden; lokale Filterlogik bleibt in der Sandbox und nur das Ergebnis kehrt zur Anwendung zurück.
- Limits (Heap, Grenzwert-Datenmenge) werden global per `createRunner()` gesetzt und können zusätzlich pro einzelnem Run überschrieben werden.
- Ein öffentliches Playground auf der Vercel-Website erlaubt das direkte Ausprobieren – der dort laufende Code kann ausschließlich die auf der Seite exponierten Host-Funktionen aufrufen.
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- QuickJS-Kontext wird pro Ausführung neu erstellt; dynamisches eval ist deaktiviert und eingebaute Prototypen sind gehärtet (hardened).
- Signierter Token bei Interrupt: Die Anwendung speichert ihn mit der Approval-Anfrage und nutzt ihn später zum Fortsetzen – der Worker muss währenddessen nicht am Leben bleiben.
- Zwei parallele Service-Calls können im generierten Programm gleichzeitig ausgeführt werden; lokale Filterlogik bleibt in der Sandbox und nur das Ergebnis kehrt zur Anwendung zurück.
- Limits (Heap, Grenzwert-Datenmenge) werden global per `createRunner()` gesetzt und können zusätzlich pro einzelnem Run überschrieben werden.
- Ein öffentliches Playground auf der Vercel-Website erlaubt das direkte Ausprobieren – der dort laufende Code kann ausschließlich die auf der Seite exponierten Host-Funktionen aufrufen.
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