
Ed Zitron: Apple wird Zusammenbruch der KI-Blase passiv zusehen
Ed Zitrons zentrale These dreht sich um eine strukturelle Missverhältnis zwischen dem, was Nutzer zahlen wollen, und dem, was KI-Dienste tatsächlich kosten: Laut SemiAnalysis lässt sich mit einem 20-Dollar-Abo für Hunderte Dollar an Tokens verbrauchen, mit einem 200-Dollar-Abo sogar für Tausende – die AI-Anbieter subventionieren also massiv. Als konkretes Warnsignal nennt Zitron den Wechsel von Anthropic und OpenAI zur token-basierten Unternehmensabrechnung im März 2026: Uber verbrauchte sein gesamtes Jahresbudget in einem einzigen Quartal, und der COO des Unternehmens erklärte, es werde zunehmend schwieriger, die KI-Kosten zu rechtfertigen. Sam Altman bezeichnete das Problem selbst als „huge issue", ohne eine Lösung zu benennen. Zitron sieht auch die Marktkonzentration als Symptom: 89 % aller KI-Umsätze entfallen auf Anthropic und OpenAI, während praktisch jedes KI-Startup unprofitabel ist – Perplexity, Cursor und GitHub Copilot eingeschlossen. Besonders gefährdet sieht er Oracle: Das Unternehmen hat über 340 Milliarden Dollar in KI-Rechenzentren investiert, trägt hunderte Milliarden an Schulden und benötigt, dass OpenAI bis 2030 das profitabelste Unternehmen der Welt wird – eine Annahme, die Zitron für unrealistisch hält. Auf Systemebene warnt er vor Ansteckungseffekten über private Kreditfonds, die ihrerseits von Pensionskassen wie CalPERS oder dem SF Teachers Fund finanziert werden. Apple dagegen – so die Kernthese des Artikels – ist nicht direkt exponiert, wird aber als passiver Zuschauer eines Zusammenbruchs gesehen, der Hardware-Preise, Lieferketten und das gesamte T
„LLMs burn tokens at a per-million rate regardless of whether or not you get the response you want, or whether it does what you ask it to do.“
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