
FBI verhaftet TIDA-Verdächtige: Deepfake-Verkäufer verriet sich mit eigenem Profilfoto
Die ersten Verhaftungen unter dem Take It Down Act (TIDA) verdeutlichen, wie einfach digitale Spuren zur Identifizierung von Tätern führen. Der 20-jährige Arturo Hernandez aus Texas soll 113 Alben mit KI-generierten Sexualbildern von rund 50 Frauen hochgeladen haben, die fast eine Million Mal aufgerufen wurden – darunter Mitschülerinnen und eine Instagram-Bekanntschaft. FBI-Agent Christopher Powell verknüpfte Hernandez über übereinstimmende IP-Adressen in Apple- und PayPal-Konten sowie über ein in seinem eigenen Instagram-Profil gespeichertes Opferfoto. Der 51-jährige Cornelius „Neil" Shannon soll hingegen schlicht sein eigenes Gesichtsfoto als Profilbild genutzt haben; ein Abgleich mit DMV-Unterlagen und Überwachungsfotos reichte dem FBI aus. Shannon wird vorgeworfen, rund 360 Alben mit Bildern von etwa 90 Frauen veröffentlicht zu haben, die über zwei Millionen Mal aufgerufen wurden. Beiden drohen bis zu zwei Jahre Haft. Parallel dazu versandte die FTC Warnbriefe an 12 Anbieter von „Nudify"-Tools und forderte diese auf, innerhalb von 48 Stunden ein Entfernungsverfahren für betroffene Inhalte einzurichten – andernfalls drohen Zivilstrafen von bis zu 53.088 USD pro Verstoß.
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