
Musks „World War III"-Drohung aus Twitter-Prozess belastet ihn nun im OpenAI-Verfahren
Im anhängigen Rechtsstreit Musks gegen OpenAI – in dem er behauptet, das Unternehmen habe unter Sam Altmans Leitung seine gemeinnützige Mission aufgegeben – versuchte Musk Tage vor Prozessbeginn durch eine Nachricht an OpenAI-Präsident Greg Brockman eine Einigung zu erzielen. Als Brockman vorschlug, alle Ansprüche fallen zu lassen, antwortete Musk mit einer Drohung: „By the end of this week, you and Sam will be the most hated men in America." OpenAI argumentiert jetzt, dass diese Nachricht als Beweis für Musks wahre Motivation zulässig sein sollte – nicht als echte Vergleichsabsicht, sondern als „Nötigungsversuch". Das Gericht könnte dem Argument folgen, indem es auf eine Ausnahmeregelung verweist, die bereits im Twitter-Kaufrückzug-Prozess (2022) angewendet wurde. Damals hatte Musks Anwaltsteam ähnliche „World War III"-Drohungen gemacht, die zulässig wurden, weil sie bewusst gegenüber der Gegenseite offengelegt wurden. Ein besonderer Aspekt: William Savitt, der OpenAI-Anwalt, der Musk vor Gericht verhörte, war Teil des Teams, das diese früheren Drohungen erlebt hatte. Richter Yvonne Gonzalez Rogers müsste vor Brockmans Aussage entscheiden, ob die Nachricht zulässig ist.
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