
Silicon Valley investiert 200 Mio. Dollar in Wellen-betriebene KI-Rechenzentren im Ozean
Panthalassa hat eine neue Investitionsrunde über 140 Millionen Dollar abgeschlossen, angeführt von Silicon-Valley-Investoren wie Peter Thiel (Palantir-Mitgründer). Das Geld fließt in eine Pilotfertigungsanlage bei Portland, Oregon, und die Beschleunigung von Deployments der Wellen-Rechenzentren. Jeder Knoten besteht aus einer großen Stahlsphäre mit einer vertikalen Röhre darunter: Wellenbewegungen treiben Wasser durch die Röhre in ein Druckreservoir, das eine Turbine antreibt und Strom für die onboard KI-Chips erzeugt. Der nächste Prototyp Ocean-3 (ca. 85 Meter Länge) soll 2026 im nördlichen Pazifik getestet werden. Die größten Hürden sind Satelliten-Bandbreitenlimits (max. Hunderte Megabit pro Sekunde), Wartung über Jahrzehnte ohne menschliche Intervention, und die Koordination zwischen verteilten Knoten. Microsoft hatte mit Project Natick ähnliche Unterwasser-Versuche durchgeführt, diese aber nicht kommerzialisiert; chinesische Unternehmen haben jedoch bereits Unterwasser-Rechenzentren bei Hainan und Shanghai deployed.
- Ocean-3 Prototyp mit 85 Metern Länge geplant für Pazifik-Test später 2026 (ähnlich Höhe Big Ben/Flatiron Building)
- Wellenkraft treibt Turbine für erneuerbare Energieerzeugung; Ozeanwasser nutzt zur Kühlung (massiver Vorteil vs. landgestützte Rechenzentren)
- Satellitenlink überträgt Inferenz-Tokens zu Kunden; Bandbreite begrenzt auf ~100-800 Mbps pro Terminal, Koordination zwischen Knoten schwierig
- Knoten sollen >10 Jahre in extremen Ozeankonditionen ohne menschliche Wartung autonom arbeiten
- US-Tech-Branche committet 765 Mrd. Dollar für KI-Rechenzentren 2026, auch bei Baubehinderungen und Lokal-Widerstand
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