Meta baut Rechenzentren in Zelten – sechs Strukturen in Ohio errichtet
Die Zelt-Rechenzentren in New Albany, Ohio, wurden von Michael Thomas, Gründer des Daten-Tracking-Dienstes Cleanview, durch Auswertung lokaler Baugenehmigungen und Satellitenbilder dokumentiert. Zwischen April und Juni wurden fünf der Strukturen genehmigt; die Bilder zeigen, dass alle sechs Zelte bereits errichtet sind. Meta-CEO Mark Zuckerberg hatte das Konzept wetterfester Zelte als Gehäuse für Rechenzentrumsinfrastruktur bereits zuvor gegenüber The Information angekündigt – die neuen Funde von Thomas belegen nun die tatsächliche Umsetzungsgeschwindigkeit. Die Off-Grid-Stromversorgung über modulare 200-Megawatt-Gasturbinen orientiert sich an einem Vorgehen, das zuvor vor allem Elon Musks KI-Unternehmen xAI bekannt gemacht hatte. Die Zelt-Bauweise selbst erinnert an Teslas improvisierte Produktionszelte auf dem Parkplatz des Fremont-Werks, mit denen der Autobauer die Model-3-Fertigung beschleunigte. Parallel zu den Kapazitätsoffensiven kämpft Meta mit Verzögerungen auf der Softwareseite: Laut einem Bericht des Wall Street Journal ist das neueste Modell Muse Spark zwar fertig, doch die API-Zugänge für Entwickler wurden wiederholt verschoben. Metas Gesamtbudget für Rechenzentren und andere Investitionsausgaben beläuft sich auf bis zu 145 Milliarden US-Dollar – eine Summe, die die Aktie bislang unter Druck setzt: Der Kurs liegt seit Jahresbeginn rund 5 Prozent im Minus.
- Cleanview-Gründer Michael Thomas wertete für seine Analyse über einen Monat lang Hunderte Dokumente und Satellitenbilder aus.
- Die Baugenehmigungen für New Albany zeigen, dass fünf der sechs Zelte zwischen April und Juni genehmigt wurden – ein extrem kurzer Genehmigungszeitraum.
- Meta errichtet laut Bericht nicht nur in Ohio, sondern an mehreren Campus-Standorten quer durch die USA derartige Zeltstrukturen.
- Metas neuestes KI-Modell Muse Spark ist fertiggestellt, aber die für Entwickler notwendigen APIs wurden laut Wall Street Journal wiederholt verzögert.
- TechCrunch-Autor Tim De Chant ist Senior Reporter für das Thema Klima und lehrt am MIT Graduate Program in Science Writing.
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Die Zelt-Rechenzentren in New Albany, Ohio, wurden von Michael Thomas, Gründer des Daten-Tracking-Dienstes Cleanview, durch Auswertung lokaler Baugenehmigungen und Satellitenbilder dokumentiert. Zwischen April und Juni wurden fünf der Strukturen genehmigt; die Bilder zeigen, dass alle sechs Zelte bereits errichtet sind. Meta-CEO Mark Zuckerberg hatte das Konzept wetterfester Zelte als Gehäuse für Rechenzentrumsinfrastruktur bereits zuvor gegenüber The Information angekündigt – die neuen Funde von Thomas belegen nun die tatsächliche Umsetzungsgeschwindigkeit. Die Off-Grid-Stromversorgung über modulare 200-Megawatt-Gasturbinen orientiert sich an einem Vorgehen, das zuvor vor allem Elon Musks KI-Unternehmen xAI bekannt gemacht hatte. Die Zelt-Bauweise selbst erinnert an Teslas improvisierte Produktionszelte auf dem Parkplatz des Fremont-Werks, mit denen der Autobauer die Model-3-Fertigung beschleunigte. Parallel zu den Kapazitätsoffensiven kämpft Meta mit Verzögerungen auf der Softwareseite: Laut einem Bericht des Wall Street Journal ist das neueste Modell Muse Spark zwar fertig, doch die API-Zugänge für Entwickler wurden wiederholt verschoben. Metas Gesamtbudget für Rechenzentren und andere Investitionsausgaben beläuft sich auf bis zu 145 Milliarden US-Dollar – eine Summe, die die Aktie bislang unter Druck setzt: Der Kurs liegt seit Jahresbeginn rund 5 Prozent im Minus.
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