
USA genehmigen H200-Chip-Käufe für chinesische Firmen – China blockiert Abnahme
Rund zehn chinesische Technologieunternehmen – darunter Branchenschwergewichte wie Alibaba, Tencent und ByteDance – haben nach übereinstimmenden Berichten US-Exportgenehmigungen erhalten, die ihnen den Kauf von jeweils bis zu 75.000 Nvidia H200 GPUs erlauben würden. Trotz dieser Freigabe ist bislang kein einziger Chip geliefert worden. US-Handelsminister Howard Lutnick macht dafür Peking verantwortlich: Die chinesische Regierung soll die Unternehmen aktiv daran hindern, die Chips abzunehmen, um die heimische Halbleiterindustrie – etwa Anbieter wie Huawei mit seinen Ascend-Chips – vor westlicher Konkurrenz zu schützen. Die Situation illustriert eine neue Dimension im globalen Chip-Konflikt: Während Washington bislang vor allem durch Exportkontrollen den Technologietransfer nach China einzuschränken versuchte, greift nun offenbar auch Peking regulatorisch ein – diesmal jedoch mit dem Ziel, eigene Firmen vom Import abzuhalten. Ob und unter welchen Bedingungen die Lieferungen doch noch stattfinden könnten, ist laut Bericht unklar.
- Rund 10 chinesische Firmen mit US-Freigabe für je bis zu 75.000 Nvidia H200 GPUs
- Namentlich genannt: Alibaba, Tencent und ByteDance
- Bislang wurde kein einziger Chip tatsächlich geliefert
- Handelsminister Lutnick: Peking blockiert die Käufe zum Schutz der eigenen Chipindustrie
- Bericht basiert auf inoffiziellen Quellen ("reportedly")
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