Gepatchter NVIDIA-Treiber schaltet CMP 170HX auf 64 GB HBM2e und 173 TFLOPS frei
Die CMP 170HX ist eine Mining-GPU auf Basis der Nvidia-A100-Architektur (Device-ID 0x20C2), die ab Werk auf 8 GB sichtbaren Speicher und reduzierte PCIe-Funktionalität beschränkt ist – obwohl die Hardware physisch über 64 GB HBM2e und höhere Rechenleistung verfügt. Ein Community-Entwickler hat die Open-Source-Kernel-Module des offiziellen NVIDIA-Treibers 610.43.03 gepatcht, um diese Sperren über den sogenannten PLM-Mechanismus (Power/License Management) zu umgehen. Nach erfolgreicher Installation und einem vollständigen Cold-Reboot meldet nvidia-smi 65.536 MiB Gesamtspeicher statt der gesperrten 8.192 MiB. Die freigeschaltete Rechenleistung beträgt 173 TFLOPS in BF16, was die Karte für lokale LLM-Inferenz mit großen Modellen wie Llama-3-70B oder Mixtral praktisch nutzbar macht. Das Installationspaket besteht aus einem Shell-Skript, dem originalen NVIDIA-Userspace-Installer und den gepatchten Kernel-Modulen im Quellcode; der Build-Vorgang dauert laut Autor zwei bis fünf Minuten. Die Hardware-Einschränkung PCIe x4 (statt x16, verursacht durch fehlende AC-Kopplungskondensatoren auf den Lanes 4–15) bleibt bestehen und begrenzt den Host-zu-GPU-Datentransfer auf etwa 2 GB/s – die Rechenleistung auf der GPU selbst ist davon nicht betroffen. Multi-GPU-Betrieb mit zwei CMP 170HX-Karten wird unterstützt; die Patch-Logik greift ausschließlich für Geräte mit Device-ID 0x20C2 und lässt andere NVIDIA-Karten im gleichen System unverändert.
- PLM-Unlock-Prüfung via `sudo dmesg | grep SEC2_DEBUG`: Alle PLM-Einträge müssen 0xffffffff zeigen, sonst blieb der Unlock aus.
- Verifikation mit gpu_burn: Test von 63 GB VRAM über 30 Sekunden auf Speicherfehler — erwartetes Ergebnis: 0 Memory Errors.
- Installer übernimmt automatisch: Build-Dependencies, Nouveau-Blacklisting, Initramfs-Rebuild (dracut / update-initramfs / mkinitcpio).
- PCIe-Gen1-Fallback lässt sich per setpci-Workaround auf Gen2 korrigieren, falls der Root-Port keinen Directed Speed Change unterstützt.
- Uninstall ist sauber möglich via `sudo nvidia-uninstall`; danach kann jeder andere NVIDIA-Treiber normal installiert werden.
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- PLM-Unlock-Prüfung via `sudo dmesg | grep SEC2_DEBUG`: Alle PLM-Einträge müssen 0xffffffff zeigen, sonst blieb der Unlock aus.
- Verifikation mit gpu_burn: Test von 63 GB VRAM über 30 Sekunden auf Speicherfehler — erwartetes Ergebnis: 0 Memory Errors.
- Installer übernimmt automatisch: Build-Dependencies, Nouveau-Blacklisting, Initramfs-Rebuild (dracut / update-initramfs / mkinitcpio).
- PCIe-Gen1-Fallback lässt sich per setpci-Workaround auf Gen2 korrigieren, falls der Root-Port keinen Directed Speed Change unterstützt.
- Uninstall ist sauber möglich via `sudo nvidia-uninstall`; danach kann jeder andere NVIDIA-Treiber normal installiert werden.
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