
KI-Skepsis wächst: 70% der Amerikaner finden KI-Tempo zu hoch
Während Google I/O, Nvidia-Quartalszahlen und das SpaceX-IPO-Filing die KI-Nachrichtenwoche der dritten Maiwoche 2026 dominieren, wächst laut Newsletter-Autor Michael Spencer der gesellschaftliche Gegenwind. Eine Economist/YouGov-Umfrage belegt, dass über 70% der US-Bevölkerung die KI-Entwicklung als zu schnell empfinden – parteiübergreifend (68% Republikaner, 77% Demokraten). Ein Gallup-Survey zeigt zusätzlich, dass nur 18% der 14- bis 29-Jährigen der KI gegenüber optimistisch eingestellt sind. Gleichzeitig bereiten sich SpaceX (nach der Fusion mit xAI zuletzt mit 1,25 Billionen USD bewertet), Anthropic und OpenAI auf IPOs in 2026 oder Anfang 2027 vor – mit enormen Kapitalinteressen weniger VC-Fonds. Anthropic hat mit „Claude for Small Business" ein neues Angebot für KMU lanciert und integriert dabei Tools wie PayPal, QuickBooks, HubSpot, Canva und DocuSign über sein Claude-Cowork-Ökosystem. Cursor veröffentlichte zeitgleich Composer 2.5, das laut Spencer insbesondere bei langen Agenten-Workflows und parallelem Subagenten-Einsatz verbessert wurde. Ein Jury-Urteil in Oakland wies Elon Musks Klage gegen Sam Altman und OpenAI ab. Spencer zeichnet das Bild eines zunehmend elitär konzentrierten KI-Booms, der Einsteigerjobs verdrängt und das Vertrauen der jüngeren Generation systematisch erodiert.
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