
Google stellt Coral Board vor: Mini-Computer führt Gemma 3 lokal aus
Auf der Google I/O 2026 stellte Google das neue Coral Board vor – einen kompakten Einplatinencomputer, der speziell für On-Device-AI in kleinen Formfaktoren wie Kopfhörern, AR-Brillen und Smartwatches konzipiert ist. Herzstück ist ein Synaptics Astra SL2619-Chip mit einem 2-GHz-Dual-Core-Prozessor, 2 GB RAM und 1 TOPS Rechenleistung. Der integrierte Coral NPU basiert auf der RISC-V-Architektur und wurde von Google Research als Open-Source-Einheit entwickelt. Ein erklärtes Ziel ist die Reduzierung der Fragmentierung im Ökosystem der AI-Beschleuniger. Googles Sprachmodell Gemma 3 270M läuft vollständig auf dem Board ohne Cloud-Anbindung. Auf dem I/O demonstrierte Google mehrere Anwendungsfälle: Echtzeit-Übersetzung, sprachgesteuerte Hardware und eine generative Musikperformance, bei der ein YOLOv8-Modell Quallenbewegungen in Musik umwandelte. Sämtliche Demos sind als Open Source auf GitHub verfügbar. Das Board soll noch in diesem Sommer ausgeliefert werden; ein Preis wurde noch nicht genannt.
- Coral NPU: Open-Source-ML-Einheit auf RISC-V-Basis, entwickelt von Google Research
- Synaptics Astra SL2619: 2 GHz Dual-Core, 2 GB RAM, 1 TOPS Rechenleistung
- Gemma 3 270M läuft vollständig lokal – keine Cloud-Verbindung erforderlich
- Demo: YOLOv8-Modell trackt Quallenbewegungen und generiert daraus Musik in Echtzeit
- Alle Demos sind Open Source auf GitHub; Auslieferung geplant für Sommer, Preis noch offen
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