
Anthropic testete Entfernung von Claude Code aus dem Pro-Plan
Der Vorfall begann, als Nutzer bemerkten, dass Anthropics öffentliche Preisseite Claude Code als nicht im Pro-Plan ($20/Monat) enthalten auswies – obwohl es weiterhin im deutlich teureren Max-Plan ($100/Monat+) verfügbar blieb. Einige neu hinzugekkommene Pro-Abonnenten konnten Claude Code tatsächlich nicht mehr nutzen, während Bestandskunden keinen Ausfall erlebten. Anthropics Head of Growth, Amol Avasare, räumte auf Social Media ein, dass es sich um einen stillen Test an rund 2 Prozent der neuen „Prosumer"-Anmeldungen handelte. Als Begründung nannte er die fundamental veränderte Nutzungsweise: Beim Start des Max-Plans vor einem Jahr dominierten noch klassische Chat-Sitzungen, doch seitdem hätten sich Long-Running-Agents, Cowork-Funktionen und Multi-Agenten-Workflows als alltägliche Arbeitsabläufe etabliert – angetrieben unter anderem durch den Zulauf nach ChatGPT-Abwanderungen und Tools wie OpenClaw, die große Token-Mengen verbrauchen. Das Engagement pro Abonnent sei demnach deutlich gestiegen, was bestehende Kapazitätsgrenzen sprengt und bereits zu gelegentlichen Ausfällen sowie Nutzungslimits zu Stoßzeiten geführt hat. Besonders kritisiert wurde, dass Anthropic die öffentliche Dokumentation so anpasste, als gelte die Änderung für alle, obwohl es sich nur um einen Kleintest handelte – ohne vorherige Kommunikation. Kurz darauf wurde die Preisseite wieder auf den Ausgangszustand zurückgesetzt. Avasare versprach, dass bei einer tatsächlichen Änderung bestehende Abonnenten rechtzeitig informiert würden – direkt von Anthropic, nicht über Screenshots auf Reddit oder X.
- Der Test betraf laut Amol Avasare nur ~2 % der neuen Prosumer-Anmeldungen, während Bestandsabonnenten keinerlei Einschränkungen erlebten.
- Claude Code wurde nach dem Launch von Opus 4 in den Max-Plan gebündelt und verzeichnete danach starkes Wachstum – ebenso wie die Cowork-Funktion.
- Anthropic hat bereits zuvor kleinere Maßnahmen eingeführt, darunter wöchentliche Caps und engere Limits zu Stoßzeiten, um die Nachfrage zu drosseln.
- Das Tool OpenClaw wird im Artikel als Beispiel genannt, das besonders große Token-Mengen konsumiert und zur Kapazitätsbelastung beiträgt.
- Die Preisseite zeigte Claude Code zeitweise öffentlich als nicht im Pro-Plan enthalten, obwohl die Änderung nie universell ausgerollt wurde – ein Kommunikationsfehler, der Nutzerfrustration auslöste.
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Der Vorfall begann, als Nutzer bemerkten, dass Anthropics öffentliche Preisseite Claude Code als nicht im Pro-Plan ($20/Monat) enthalten auswies – obwohl es weiterhin im deutlich teureren Max-Plan ($100/Monat+) verfügbar blieb. Einige neu hinzugekkommene Pro-Abonnenten konnten Claude Code tatsächlich nicht mehr nutzen, während Bestandskunden keinen Ausfall erlebten. Anthropics Head of Growth, Amol Avasare, räumte auf Social Media ein, dass es sich um einen stillen Test an rund 2 Prozent der neuen „Prosumer"-Anmeldungen handelte. Als Begründung nannte er die fundamental veränderte Nutzungsweise: Beim Start des Max-Plans vor einem Jahr dominierten noch klassische Chat-Sitzungen, doch seitdem hätten sich Long-Running-Agents, Cowork-Funktionen und Multi-Agenten-Workflows als alltägliche Arbeitsabläufe etabliert – angetrieben unter anderem durch den Zulauf nach ChatGPT-Abwanderungen und Tools wie OpenClaw, die große Token-Mengen verbrauchen. Das Engagement pro Abonnent sei demnach deutlich gestiegen, was bestehende Kapazitätsgrenzen sprengt und bereits zu gelegentlichen Ausfällen sowie Nutzungslimits zu Stoßzeiten geführt hat. Besonders kritisiert wurde, dass Anthropic die öffentliche Dokumentation so anpasste, als gelte die Änderung für alle, obwohl es sich nur um einen Kleintest handelte – ohne vorherige Kommunikation. Kurz darauf wurde die Preisseite wieder auf den Ausgangszustand zurückgesetzt. Avasare versprach, dass bei einer tatsächlichen Änderung bestehende Abonnenten rechtzeitig informiert würden – direkt von Anthropic, nicht über Screenshots auf Reddit oder X.
- Der Test betraf laut Amol Avasare nur ~2 % der neuen Prosumer-Anmeldungen, während Bestandsabonnenten keinerlei Einschränkungen erlebten.
- Claude Code wurde nach dem Launch von Opus 4 in den Max-Plan gebündelt und verzeichnete danach starkes Wachstum – ebenso wie die Cowork-Funktion.
- Anthropic hat bereits zuvor kleinere Maßnahmen eingeführt, darunter wöchentliche Caps und engere Limits zu Stoßzeiten, um die Nachfrage zu drosseln.
- Das Tool OpenClaw wird im Artikel als Beispiel genannt, das besonders große Token-Mengen konsumiert und zur Kapazitätsbelastung beiträgt.
- Die Preisseite zeigte Claude Code zeitweise öffentlich als nicht im Pro-Plan enthalten, obwohl die Änderung nie universell ausgerollt wurde – ein Kommunikationsfehler, der Nutzerfrustration auslöste.
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