
Trump macht Kehrtwende bei KI-Sicherheitstests nach Claude-Mythos-Verzicht
Trump bezeichnete Bidens KI-Sicherheitstests ursprünglich als Überregulierung und benannte das US AI Safety Institute in Center for AI Standards and Innovation (CAISI) um – mit dem Sicherheitsaspekt bewusst entfernt. Die Ankündigung von Anthropic, Claude Mythos nicht freizugeben, führte zu einer politischen Neubewertung. Das CAISI hat bereits etwa 40 Evaluierungen durchgeführt, darunter Tests noch nicht veröffentlichter Modelle mit reduzierten Schutzmaßnahmen. Kritiker wie Sarah Kreps von der Cornell University warnen jedoch: Die Definition von „sicher" sei umstritten, und ohne klare Standards könne der Prozess politisiert werden. Devin Lynch, ehemaliger Cyber-Policy-Direktor des Weißen Hauses, betont, dass CAISI publizieren muss, welche Bedrohungsszenarien es testet – nicht nur, mit wem es zusammenarbeitet.
- CAISI hat bisher etwa 40 Frontier-KI-Modelle evaluiert, teilweise mit bewusst reduzierten oder entfernten Schutzmaßnahmen, um nationale Sicherheitsrisiken besser zu identifizieren.
- Trump erwägt per Executive Order eine verbindliche Mandatierung von staatlichen Tests vor Modell-Releases, nachdem er Bidens Richtlinie zuvor vehement abgelehnt hatte.
- Kritiker warnen vor Politisierungsrisiken: Ohne publizierte Evaluierungsstandards könnte die Bewertung manipuliert werden, um Modelle nach politischen Interessen zu bevormunden.
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