
Trump bringt Tim Cook, Jensen Huang und Musk zum Xi-Gipfel in Peking
Mit wenig Verhandlungsspielraum reist Donald Trump nach Peking, wo er zwei Tage lang mit Xi Jinping verhandeln will. Experten wie Scott Kennedy vom CSIS betonen, dass China strukturell die stärkere Position innehat: Trumps Pläne zur Ukraine, Gaza und zur Diversifizierung von Lieferketten sind weitgehend gescheitert, und seine Eskalationen gegenüber Iran haben Chinas Stellung weiter gestärkt. Als Gegengewicht lädt Trump hochrangige Tech-CEOs ein: Tim Cook, der laut EuroNews auf seinem letzten großen Diplomatiegipfel als Apple-CEO ist, Elon Musk sowie – kurzfristig bestätigt – Nvidia-Chef Jensen Huang. Letzterer hatte die US-Regierung bereits zuvor davon überzeugt, bestimmte Hochleistungschips für den China-Export freizugeben. Kurz vor dem Gipfel wurde KI-Regulierung überraschend auf die Agenda gesetzt, nachdem China die Übernahme des KI-Unternehmens Manus durch Meta blockiert hatte. China wiederum setzt auf Taiwan als zentrales Verhandlungsziel: Xi will Trump zu einem stärkeren sprachlichen Bekenntnis gegen Taiwans Unabhängigkeit bewegen. Kritiker wie Chris McGuire vom Council on Foreign Relations warnen, Huang-Deals nützten primär Nvidia und schadeten dem US-KI-Vorsprung.
- Jensen Huang hatte die US-Regierung Anfang 2026 überzeugt, bestimmte High-End-Chips für den China-Export freizugeben.
- China hat bislang den Kauf von Nvidia-Chips verweigert und stattdessen eigene Chiphersteller gefördert.
- KI-Risiken wurden erst eine Woche vor dem Gipfel auf die Agenda gesetzt – ausgelöst durch Chinas Blockade der Meta-Akquisition von Manus.
- China fordert einen Sprachenwechsel von 'unterstützt Taiwans Unabhängigkeit nicht' zu 'lehnt sie ab' – eine für Taiwan sicherheitsrelevante Differenz.
- Trump hat Taiwan gleichzeitig das bisher größte US-Rüstungspaket zugesagt und bedroht, es als Hebel zur Verlagerung von 50 % der Chipfertigung in die USA zu nutzen.
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