OpenAI launcht European Youth Safety Blueprint und EMEA-Jugendförderprogramm
OpenAI hat am 5. Mai 2026 zwei Initiativen für den Jugendschutz in der EMEA-Region vorgestellt. Der European Youth Safety Blueprint richtet sich an europäische Gesetzgeber und skizziert fünf Handlungsfelder: verantwortungsvoller KI-Einsatz in Schulen, altersgerechte Erfahrungen mit datenschutzkonformer Altersverifikation, Schutzrichtlinien für unter 18-Jährige, Abwehr manipulativer KI-Ausgaben sowie einheitliche Standards für Elternkontrollen. Gleichzeitig wurden 12 Organisationen als erste Empfänger des EMEA Youth & Wellbeing Grant bekanntgegeben – ein im Januar gestartetes Förderprogramm mit einem Gesamtvolumen von 500.000 Euro für NGOs und Forschungseinrichtungen in Europa, dem Nahen Osten und Afrika. Gefördert werden u. a. Mental Health Innovations (UK) für Chatbot-gestützte Krisenunterstützung, Teen Turn (IE) für KI-Kompetenz bei Mädchen aus benachteiligten Verhältnissen und die East Europe Foundation (UA) für Forschung zur KI-Nutzung von Jugendlichen in Konfliktgebieten. OpenAI-VP Ann O'Leary betonte, dass die heutige Jugend die erste Generation sei, die mit KI als Alltagsbestandteil aufwächst. Die Initiativen bauen auf bestehenden OpenAI-Maßnahmen wie Unter-18-Verhaltensrichtlinien, einem Altersvorhersagemodell und der Mitgliedschaft in der Beneficial AI for Children Coalition auf.
- €500.000 Gesamtvolumen des EMEA Youth & Wellbeing Grant, verteilt an 12 Organisationen in EU, Nahost und Afrika
- Blueprint-Säulen umfassen u. a. datenschutzkonforme Altersverifikation und gemeinsame Standards für Elternkontrollen
- Telefono Azzurro (IT) erhält Förderung für AzzurroChat, eine KI-gestützte Mental-Health-Plattform für Teenager
- OpenAI ist Gründungsmitglied der Beneficial AI for Children Coalition und unterzeichnete eine Vatican-Erklärung zu Kinderrechten in der KI
- In Europa kooperiert OpenAI mit Estlands Universität Tartu zu KI-Lernergebnissen und mit Regierungen im Rahmen von Education for Countries
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