
Canva entschuldigt sich: KI-Feature ersetzte Wort „Palästina" in Designs
Das betroffene Feature „Magic Layers" ist Teil von Canvas neuerer KI-Suite und soll flache Bilder automatisch in separate, editierbare Ebenen zerlegen – ähnlich einer intelligenten Bildfreistellung. Dabei greift das System offenbar auch auf Text innerhalb von Designs zu, was nicht vorgesehen war. Entdeckt wurde das Problem von X-Nutzerin @ros_ie9, die beobachtete, dass der Ausdruck „cats for Palestine" nach Anwendung des Features automatisch zu „cats for Ukraine" umgeschrieben wurde. Bemerkenswert ist, dass die Ersetzung gezielt das Wort „Palestine" betraf: Verwandte Begriffe wie „Gaza" blieben laut der Nutzerin unverändert. Das deutet darauf hin, dass ein Inhaltsfilter oder ein Trainingsbias im Hintergrund aktiv war, der spezifisch auf diesen Begriff reagierte. Canva räumte den Fehler öffentlich ein, entschuldigte sich und gab an, das Problem inzwischen behoben zu haben. Zusätzlich kündigte das Unternehmen Maßnahmen an, um eine Wiederholung zu verhindern. Der Vorfall reiht sich in eine wachsende Debatte darüber ein, wie KI-Werkzeuge mit politisch sensiblen oder geografischen Begriffen umgehen und wie transparent solche Eingriffe in Nutzerinhalte gemacht werden.
- Magic Layers ist dafür konzipiert, flache Bilder in separate editierbare Komponenten aufzuspalten – nicht für Textänderungen.
- Entdeckerin @ros_ie9 stellte fest, dass "Gaza" und ähnliche verwandte Begriffe vom Bug unberührt blieben – nur "Palestine" war betroffen.
- Canva bestätigte den Vorfall öffentlich und erklärte, konkrete Schritte einzuleiten, um eine Wiederholung zu verhindern.
- Das Original-Illustrationsbeispiel stammt von Künstlerin Agathe Singer und wurde von The Verge zur Dokumentation verwendet.
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- Entdeckerin @ros_ie9 stellte fest, dass "Gaza" und ähnliche verwandte Begriffe vom Bug unberührt blieben – nur "Palestine" war betroffen.
- Canva bestätigte den Vorfall öffentlich und erklärte, konkrete Schritte einzuleiten, um eine Wiederholung zu verhindern.
- Das Original-Illustrationsbeispiel stammt von Künstlerin Agathe Singer und wurde von The Verge zur Dokumentation verwendet.
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